Fußball WM
Simbabwe hofft auf Co-Gastgeberschaft 2010

Da sich der Stadienneubau im WM-Gastgeberland Südafrika verzögert, bringt Simbabwe sich und einige Nachbarstaaten als Co-Gastgeber ins Gespräch.

Sollten sich die Probleme Südafrikas bei den Vorbereitungen auf die Fußball-WM 2010 nicht lösen lassen, stehen bereits einige Nachbarstaaten als Mit-Ausrichter der WM-Endrunde bereit. Wie Simbabwes Tourismusboss Karikoga Kaseke erklärte, solle der Weltverband Fifa einige Kandidaten als Co-Gastgeber in Betracht ziehen.

"Wenn das Hauptproblem tatsächlich die Stadien sind, sollten Fifa und Südafrika in Länder wie Simbabwe schauen. Das Nationalstadion erfüllt 85 Prozent der Auflagen. Die restlichen 15 kosten im Vergleich zu einem Neubau oder der Fertigstellung eines halbfertigen Stadion nichts", sagte der Vorsitzende der Zimbabwe Tourism Authority auf einem Wirtschaftsforum.

Streiks stoppen Stadionbau

Der Bau der Stadien in Südafrika verzögerte sich unter anderem wegen Streikmaßnahmen. Die für die WM vorgesehene Arena in Port Elizabeth ist deswegen bereits als Spielort für den Confed-Cup 2009 gestrichen worden.

Für Kaseke, der Sambia, Botswana und Namibia als weitere Partner sieht, wäre der Verlust der WM-Endrunde ein schwerer Schlag für den Kontinent Afrika. Kaseke: "Die WM-Endrunde würde hierher wahrscheinlich nie mehr vergeben. Es wäre eine sehr schmerzhafte Entscheidung für Afrika."

Als möglicher Ersatz-Ausrichter wurde unter anderem wiederholt Deutschland genannt. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat diese Möglichkeit aber kategorisch ausgeschlossen.

© SID

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