Fußball WM
Staat finanziert doch Brasiliens WM-Stadien

Entgegen ursprünglicher Planungen wird der Staat jetzt doch den Bau und die Renovierung der zwölf Stadien für die WM 2014 in Brasilien finanzieren.
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Brasiliens Regierung wird entgegen früherer Planungen jetzt doch die Finanzierung der WM 2014 stützen. Die staatliche Bank Bndes will für Bau und Renovierung der zwölf WM-Stadien insgesamt Kredite in Höhe von 1,86 Mrd. Euro bereitstellen. Die Kreditlinie für jedes Stadion liegt bei 154,8 Mill. Euro pro Stadion, aber maximal 75 Prozent der gesamten Kosten. Das teilte die Bank nach einem Treffen mit Staatspräsident Luiz Inacio Lula da Silva und zuständigen Ministern mit.

Ursprünglich war vorgesehen, dass der Staat lediglich für die Kosten des Ausbaus des Transportwesens und der Infrastruktur aufkommen sollte. Dafür hatte die Bndes bereits 1,93 Mrd. Euro zur Verfügung gestellt. Die Finanzierung der Stadien sollte durch private Investoren gedeckt werden.

Keines der zwölf vorgesehenen Stadien, von denen lediglich drei im Besitz von Vereinen sind, erfüllt zurzeit die Kriterien des Fußball-Weltverbandes Fifa. Das berühmte Maracana-Stadion in Rio de Janeiro, wo auch das Finale stattfinden soll, wird im kommenden Jahr für eine komplette Modernisierung geschlossen. Weitere Arenen werden ebenfalls komplett renoviert. In Recife und Natal sollen neue Stadien gebaut werden.

© SID

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