Fußball WM
Südafrika nimmt Eriksson ins Visier

Südafrika will für die Heim-Weltmeisterschaft 2010 den besten Trainer und hat nun den Schweden Sven-Göran Eriksson ins Visier genommen. Der derzeitige englische Nationaltrainer ist nach der WM 2006 arbeitslos.

Südafrika rüstet sich für die Weltmeisterschaft 2010: Der Ausrichter der kommenden WM möchte den bestmöglichen Nationaltrainer und hat den Schweden Sven-Göran Eriksson ins Visier genommen. "Sven hat auf die Jugend gesetzt, um sich zum Beispiel von einem Ausfall von David Beckham unabhängig zu machen. Das englische Team hat mehr Tiefe und Ausgeglichenheit. Junge Spieler haben einen festen Platz im Team. Das ist wichtig, um ein neues Team in Südafrika aufzubauen", erklärte Danny Jordaan, Chef des südafrikanischen Organisationskomitees, gegenüber BBC.

Jordaan ergänzte, dass der neue Mann 2006 seine Arbeit aufnehmen müsse, um sich einen Überblick über alle wesentlichen Details des südafrikanischen Fußballs zu machen. Eriksson wird nach der WM-Endrunde in Deutschland seine Tätigkeit als Teammanager der englischen Nationalmannschaft beenden. Der Schwede hatte ursprünglich einen Kontrakt bis 2008, dieser wurde allerdings nach der sogenannten Scheich-Affäre verkürzt.

Auch das üppige Gehalt eines Sven-Göran Eriksson, der in England umgerechnet rund sechs Mill. Euro pro Jahr verdienen soll, wäre laut Jordaan kein Hindernis: "Die Frage ist doch: Können wir es uns leisten, uns nicht den bestmöglichen Coach zu leisten? Es wäre ein fußballerisches Desaster, wenn wir 2010 scheitern würden. Ich glaube nicht, dass die Höhe des Gehaltes ein Diskussionspunkt ist."

© SID

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