Fußball WM
Südafrikas WM-OK sorgt für neuen Wirbel

Die Spekulationen über die erheblichen Probleme Südafrikas bei der Ausrichtung der WM 2010 haben neuen Nährboden. Die Organisatoren haben am Dienstag eine Pressekonferenz unentschuldigt platzen lassen.

Die Nachrichten über Probleme bei der Organisation der Fußball-WM 2010 in Südafrika reißen nicht ab. Die Verantwortlichen haben am Dienstag eine Pressekonferenz platzen lassen und damit weitere Zweifel am ordnungsgemäßen Ablauf der Vorbereitungen aufkommen lassen. Als OK-Chef Irvin Khoza und andere Mitglieder seines Gremiums mehr als eine Stunde nach dem angesetzten Termin nicht erschienen waren, gingen die Journalisten unverrichteter Dinge wieder nach Hause. "Ich bin genauso perplex. Ich kann nur um Entschuldigung bitten", sagte eine OK-Sprecherin.

Zuletzt war mehrfach von Schwierigkeiten bei der Organisation und der pünktlichen Fertigstellung der Stadien die Rede, Deutschland und die USA waren gar als potenzielle Ersatz-Kandidaten genannt worden. Joseph S. Blatter, Präsident des Fußball-Weltverbandes Fifa sieht die Austragung des Turniers aber nicht gefährdet. "Vier Jahre vor der WM waren auch in Deutschland viele Unsicherheiten. Dort unten muss man nur fünf Stadien bauen und eines umfassend renovieren. Vier sind ja schon da", sagte Blatter in der vorigen Woche bei einem Besuch in Südafrika.

© SID

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