Fußball WM
Thema Sicherheit während WM in den besten Händen

Die Weltmeisterschaft in Deutschland soll sportlich und in Sachen Sicherheit neue Maßstäbe setzen. Daher hegen die zuständigen Politikern auch keine Zweifel an der Sicherheit während des Turniers.

Für den Sportausschuss-Vorsitzenden Peter Danckert und den Innenausschuss-Vorsitzenden Sebastian Edathy besteht kein Zweifel an der Sicherheit der Weltmeisterschaft in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli). "Wir wissen um die einzigartige Herausforderung. Aber das Thema Sicherheit ist in besten Händen", sagte Danckert nach einer gemeinsamen Sitzung des Sport- und Innenausschusses zum Thema "Sicherheit bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006" unter Beteiligung von Bundesinnenministers Wolfgang Schäuble. Danckerts SPD-Kollege Edathy stimmte dem zu. "Bund und Länder sind bestens vorbereitet auf die kommenden Aufgaben hinsichtlich der Sicherheit in unserem Land bei der WM."

Kritischer Punkt Public-Viewing

Ein zentraler Punkt der Beratung in Berlin waren die Sicherheitsvorkehrungen an den so genannten Public-Viewing-Standorten. "Das ist ein kritischer Punkt. Da sind Nachbesserungen angedacht", sagte Danckert. So sollen die zum Großteil privaten und kommerziellen Veranstaltungen Auflagen zur Einlasskontrolle, Videoüberwachung und Getränkeausgabe erhalten.

Auf die Frage nach dem verstärkten Bundeswehr-Einsatz während der WM wurde dagegen noch keine einhellige Meinung gefunden. "Es gibt da von vielen den Wunsch, die Bundeswehr verstärkt mit ins Boot zu holen. Aber die Verfassungsgrundlage ist nun einmal wie sie ist. Ob sie geändert werden muss oder nicht, müssen das Innen- und Verteidigungsministerium entscheiden", sagte Danckert.

© SID

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