Fußball WM
Torflaute könnte in die WM-Historie eingehen

Von den sportlichen Leistungen her ist die WM 2006 nicht unbedingt ein Fußball-Fest. Nach nur 141 Treffern in den bisherigen 62 Spielen droht dem Turnier in Deutschland ein Minus-Rekord.

"Dann macht es bumm", sang einst Gerd Müller. Der WM 2006 steht allerdings nicht in der Tradition des größten deutschen Goalgetters. Beim Turnier in Deutschland droht nach den beiden Halbfinals immer noch die größte WM-Torflaute aller Zeiten. In den bisherigen 62 WM-Spielen wurden insgesamt 141 Treffer erzielt, dies entspricht einem Schnitt von 2,27 Toren pro Partie.

Nur bei der WM-Endrunde 1990 in Italien wurde mit 2,21 ein schlechterer Durchschnitt erreicht. Sollten das Spiel um Platz drei am Samstag zwischen Deutschland und Portugal sowie das Finale am Sonntag zwischen Italien und Frankreich jeweils nach Verlängerung noch 0:0 stehen, würde dieser Negativrekord unterboten (2,20). Nur ein einziger Treffer würde den Wert jedoch auf 2,22 anheben.

Den höchsten Trefferschnitt mit 5,38 Toren pro Spiel gab es beim WM-Finalturnier 1954 in der Schweiz. Sogar noch darüber lagen damals die Ungarn mit 5,4 Toren pro Partie. Der Titel ging an Fritz die in sechs Begegnungen im Schnitt auf 4,2 Treffer kamen. Mindestens vier Tore pro Spiel gab es bei drei WM-Endrunden: 1950 in Brasilien (4,00), 1934 in Italien (4,12) und 1938 in Frankreich (4,67).

© SID

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