Fußball WM
U20-Juniorinnen reisen mit Titelambitionen zur WM

Heute greifen die U20-Juniorinnen des DFB bei der WM in Chile gegen die Demokratische Republik Kongo ins Spielgeschehen ein. Trainerin Maren Meinert "will um den Titel mitspielen".

Trainerin Maren Meinert hat für die U20-Juniorinnen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) längst das Erfolgsrezept für die Mission WM-Gold ausgetüftelt. "Mit mannschaftlicher Geschlossenheit, guter körperlicher Verfassung und Willensstärke wollen wir um den Titel mitspielen", kündigte Meinert mit Blick auf die am Mittwoch begonnene U20-WM in Chile (bis 7. Dezember) an.

Die Vorzeichen für den DFB-Nachwuchs, der sich so lange und intensiv wie noch nie zuvor auf ein Turnier vorbereitet hat, stehen gut. 13 Spielerinnen sind im 21-köpfigen Kader, die sich 2007 ungeschlagen zum Europameister krönten und die WM-Qualifikation schafften.

"Wollen bis zum letzten Tag der WM aktiv sein"

"Ich denke, die Mannschaft hat sehr großes Potenzial. Wir müssen uns hohe Ziele stecken und wollen bis zum letzten Tag der Weltmeisterschaft aktiv sein", forderte Ex-Nationalspielerin Meinert.

Auch DFB-Präsident Theo Zwanziger, bekanntermaßen ein Fan des Frauenfußballs, ist guter Dinge und drückt die Daumen. "Aufgrund unserer gezielten Nachwuchsarbeit und dem großen Potenzial vieler junger Spielerinnen kann Maren Meinert optimistisch in die Zukunft blicken", meinte Zwanziger und hofft, dass die deutsche Mannschaft bei der Vergabe des WM-Titels "eine entscheidende Rolle" spielen werde.

Zum Auftakt trifft die DFB-Auswahl am Donnerstag in der Gruppe C in Santiago auf die Demokratische Republik Kongo (23 Uhr). Am Sonntag ist dann ebenfalls auf dem Kunstrasen des La Florida-Stadions der Hauptstadt die Mannschaft aus Japan (22 Uhr) der Gegner. Das letzte Gruppenspiel bestreiten die Europameisterinnen am 27. November in Coquimbo gegen Kanada (23 Uhr/alle MEZ/alle live in Eurosport).

Vor den drei Kontrahenten hat Meinert keine Angst, aber Respekt. "Das ist eine spannende Herausforderung, gegen die Spielweisen von drei verschiedenen Kontinenten auf verschiedenen Bodenbelägen bestehen zu wollen", meinte die 35-Jährige, die besonders die Japanerinnen stark einschätzt: "Aber auch Kongo und Kanada sind keine Selbstläufer."

Die jeweils ersten beiden Mannschaften der vier Vierergruppen qualifizieren sich für das Viertelfinale. Das Endspiel wird am 7. Dezember in Santiago de Chile ausgetragen.

Zwei Zwillingspaare wollen den Rest der Welt aufmischen

Kuriosum am Rande: Im deutschen Kader, der weitgehend von Blöcken der Bundesligisten Turbine Potsdam und Bayern München bestimmt wird, sind zwei Zwillingspaare dabei.

Isabel und Monique Kerschowski aus Potsdam wurden schon gemeinsam Europameisterinnen und wollen jetzt in Chile zusammen mit Sylvie und Nicole Banecki von Bayern München den Rest der Welt aufmischen.

© SID

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