Fußball WM
Ukraine betritt deutschen Boden

Die Ukraine ist als letzter der 32 WM-Teilnehmer in Deutschland angekommen. Pünktlich um 13.20 Uhr landete die Maschine auf dem Berliner Flughafen Tegel.

Nach der Ankunft der Ukraine sind nun alle WM-Teilnehmer in Deutschland eingetroffen. Pünktlich um 13.20 Uhr landete die Maschine auf dem Berliner Flughafen Tegel. Ohne musikalische Begrüßung gab es für das Team um Superstar Andrej Schwetschenko einen eher nüchternen Empfang. Der ukrainische Botschafter in Deutschland, Igor Dolgow, und Peter Schließer vom Organisationskomitee begrüßten die Mannschaft.

Der Kader von Trainer Oleg Blochin war mit der Ukraine Airline aus Luxemburg angereist, wo es am Vorabend im letzten Testspiel vor der WM einen 3:0-Sieg gegen die dortige Nationalmannschaft gegeben hatte.

Noch auf dem Rollfeld stieg das Team in den Mannschaftsbus, der die Delegation zum Quartier nach Potsdam brachte. Dort wurde das Seminaris Seehotel als Quartier gebucht. Die Ukraine ist die einzige Mannschaft bei der WM, die sich für ein Domizil in den neuen Bundesländern entschieden hat.

Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck empfing den ukrainischen Tross persönlich. "Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Turnier, in dem Sie lange verweilen mögen. Aber sehen Sie uns nach, dass wir im Finale zu Deutschland halten", sagte der SPD-Politiker.

Tipps für ukrainische WM-Gäste

Der ukrainische Fußballverband hat den erwarteten 3 500 Fans aus der Heimat elf Ratschläge für einen günstigen Aufenthalt in Deutschland gegeben. Unter anderem weist der Verband in seiner Mitteilung daraufhin, dass Zigaretten sechsmal und Wodka viermal so teuer seien wie in der Ukraine, und empfiehlt deshalb, einen Vorrat von beidem mitzubringen.

Zu beachten seien dabei die Zollbestimmungen, so dass höchstens eine Stange Zigaretten und zwei Flaschen Hochprozentiges nach Deutschland eingeführt werden sollen.

Um unnötige Kosten zu vermeiden, sollten die Fans kurze Wege unbedingt zu Fuß zurücklegen, weil Straßenbahn- und Busfahren in Deutschland teuer sei, heißt es. Fanutensilien wie Schals, Fahnen oder Perücken sollen die Ukrainer nach Möglichkeit nicht an Ständen im und um das Stadion kaufen, sondern in Supermärkten, die ein deutlich billigeres Angebot bieten würden.

Auch kulturell hat der Verband einige Hinweise parat. Wer sich in München aufhält, solle unbedingt Weißwurst probieren, wen es nach Hamburg verschlägt solle ein Matjesbrötchen versuchen. Für die daheimgebliebenen Anhänger hat der Verband ebenfalls einen Spartipp. So sollte man beim Erwerb von WM-Trikots keineswegs Originale kaufen, sondern auf polnische Billig-Kopien zurückgreifen.

© SID

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