Fußball WM
Ukraine-Coach Blochin gibt sich pessimistisch

Der ukrainische Nationaltrainer Oleg Blochin sieht der WM 2006 nicht gerade optimistisch entgegen. "Unsere Aussichten sind nicht sehr rosig. Wir fahren nach Deutschland, um hart zu arbeiten", sagte Blochin.

Acht Tage vor dem Start seiner Mannschaft in die WM 2006 gegen Spanien gibt sich Oleg Blochin alles andere als optimistisch. Der ukrainische Nationaltrainer beklagt die lange Verletztenliste seines Kaders und bemängelt fehlende Alternativen für die Schlüsselpositionen.

"Unsere Aussichten sind nicht sehr rosig. Wir fahren nach Deutschland, um hart zu arbeiten", kündigte Blochin nach dem vorletzten Test am Sonntag im schweizerischen Gossau gegen Libyen (3:0) an.

Nach wie vor hofft Blochin, dass Superstar Andrej Schewtschenko sowie Leistungsträger Sergej Rebrow im letzten Test am Donnerstag gegen Luxemburg zum Einsatz kommen. Am Freitag wird die ukrainische Mannschaft um zwölf Uhr am Berliner Flughafen Tegel erwartet, von dort aus geht es ins WM-Quartier ins benachbarte Potsdam.

Blochin fehlen "nötige Alternativen"

"Der ukrainische Fußball-Verband kann uns auch nicht helfen und die nötigen Alternativen bieten", sagte Blochin. Vor allem die Verletzung von Schewtschenko bereitet dem früheren Weltklasse-Stürmer von Dynamo Kiew Kopfzerbrechen. "Er hat zuletzt in der Vorbereitung gefehlt, doch wir zählen auf sein Talent und seine professionelle Art", so Blochin.

Schewtschenko, dessen Wechsel vom AC Mailand zum englischen Meister FC Chelsea in der vergangenen Woche bekannt gegeben wurde, klagte zuletzt über Kniebeschwerden. Bei Rebrow (Dynamo Kiew) war eine Hüftverletzung von den Ärzten zunächst unterschätzt worden.

© SID

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