Fußball WM
Veron hat kaum noch Chancen auf WM-Teilnahme

Für Juan Sebastian Veron ist eine Teilnahme an der WM 2006 kaum noch zu erreichen. Wegen einer Dauer-Fehde mit seinem argentinischen Mannschaftskapitän Juan Pablo Sorin hat Veron zu viele Kritiker gegen sich aufgebracht.

Juan Sebastian Veron hat seinen Ruf als argentinischer Nationalspieler "auf Abruf" verloren. Er kann seine WM-Teilnahme nun offenbar vollends abschreiben. Der seit Oktober 2004 von Nationaltrainer Jose Pekerman nicht mehr berücksichtigte Mittelfeldstar von Inter Mailand brachte beim Champions-League-Aus seines Klubs im Viertelfinal-Rückspiel beim FC Villarreal (0:1) durch eine Dauer-Fehde mit Argentiniens Nationalmannschafts-Kapitän Juan Pablo Sorin die Emotionen in seinem Heimatland gegen sich auf.

Veron lieferte sich mehrere unsportliche Zweikämpfe mit dem für Villarreal spielenden Sorin. Beide mussten in der Halbzeitpause von Mitspielern abgehalten werden, erneut aufeinander loszugehen.

Die Vorkommnisse schaden in Argentinien vor allem Veron, dem bereits das Vorrundenaus der "Gauchos" bei der WM 2002 in Asien angelastet wurde. So fragte Verbandspräsident Julio Grondona provozierend in einem Fernsehinterview: "Hätten Sie ihn vor diesem Vorfall ins WM-Aufgebot genommen? Ich nicht." Nationaltrainer Pekerman begründet Verons Nichtberücksichtigung der letzten anderthalb Jahre mit taktischen Überlegungen.

© SID

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