Fußball WM
Wirbel um Dudek und Frankowski

Nach der Bekanntgabe des WM-Kaders von Polen werden vor allem die Nichtberücksichtigungen von Torwart Dudek und Torjäger Frankowski kontrovers diskutiert. Ex-Star Boniek setzt Nationaltrainer Janas unter Druck.

Nicht nur in Deutschland werden die Entscheidungen des Bundestrainers mit Argusaugen verfolgt. Beim deutschen Gruppengegner Polen übt der ehemalige Star Zbigniew Boniek heftige Kritik an der Zusammenstellung des Kaders für die WM (9. Juni bis 9. Juli). In seiner Kolumne der Tageszeitung Dziennik beklagte Boniek besonders die Nichtberücksichtigungen von Keeper Jerzy Dudek und Torjägertomasz Frankowski: "Wenn er mit dieser Mannschaft die Gruppenspiele übersteht, dann hat er ein Team für die EM. Ansonsten ist er seinen Job wahrscheinlich los."

Besonders das Aus für Frankowski, in der WM-Qualifikation mit sieben Treffern bester Schütze des Teams, verwunderte den dreimaligen WM-Teilnehmer und WM-Dritten von 1982: "Er hat Janas immer geholfen, das hat er nicht verdient."

Kein persönlicher Kontakt zwischen Janas und Dudek

Dudek, der in Liverpool seinen Stammplatz verloren hatte, wurde nach eigener Aussage nicht von Janas selbst informiert und habe diesem deshalb eine SMS geschickt. In dieser drückt er sein Bedauern über solch eine Vorgehensweise aus.

Den Verzicht auf Wolverhampton-Stürmer Frankowski begründete Janas damit, dass dieser "an sich, und nicht an die Mannschaft denkt". Dudek habe er aus Respekt vor dessen vergangenen Leistungen vor der Reservistenrolle schützen wollen. Dudek: "Mir kommt es wie ein Aprilscherz vor."

© SID

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