Fußball WM
WM-Countdown: Noch 109 Tage bis zum ersten Anpfiff

Mit der Kampagne "Abpfiff" kämpft der DFB gegen "Menschenhandel und Zwangsprostitution im Umfeld der Fußball-WM 2006". Schirmherr ist der Geschäftsführende DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger.

Der Geschäftsführende DFB-Präsident Theo Zwanziger hat die Schirmherrschaft über die Kampagne "Abpfiff" des Deutschen Frauenrats übernommen. "Selbstverständlich unterstütze ich jede Aktion, die sich gegen Gewalt richtet", sagte Zwanziger beim runden Tisch des Bundesinnenministeriums zum Thema "Menschenhandel und Zwangsprostitution im Umfeld der Fußball-WM 2006".

Der Deutsche Frauenrat glaubt, dass die Unterstützung seitens des Deutschen Fußball-Bundes auch dringend benötigt wird. "Bei Großveranstaltungen wie der WM ist die Prostitution und damit auch die Zwangsprostitution um ein Vielfaches höher als sonst", sagt Sprecherin Ulrike Helwerth. So sollen nach unbestätigten Meldungen 40 000 zusätzliche Prostituierte während der WM in den deutschen Städten weilen - viele von ihnen unfreiwillig.

"Das ganze ist kein Phantasiethema, sondern findet mitten unter uns statt", bestätigt Helwerth, die mit dem Frauenbund an den zwölf WM-Austragungsorten öffentlichkeitswirksam auf das Problem aufmerksam machen möchte.

© SID

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