Fußball WM
WM-Countdown: Noch 123 Tage bis zum ersten Anpfiff

Deutschlands Taxiverband drängt im Hinblick auf die WM 2006 auf eine Änderung der gesetzlichen Freistellungsverordnung von 1963. Diese ermöglicht den Einsatz von ungelernten Freiwilligen als Fahrer für VIP-Shuttle.

Auch die deutschen Taxifahrer erwarten für die WM 2006 in Deutschland ein großes Geschäft. Deswegen drängt der Taxiverband Deutschland auf eine Änderung der gesetzlichen Freistellungsverordnung von 1963. Diese ermöglicht den Einsatz von Freiwilligen als Chauffeure für VIP-Gäste.

Taxiverbandschef Peter Kristan sieht darin einen "unlauteren Wettbewerb". Seine geschulten Fahrer mit Personenbeförderungsschein (PBS) seien gegen billigere Teilzeit-Chauffeure chancenlos bei der Bewerbung um einen Fahrersitz im WM-Team. Kristan setzt seine Hoffnung in einen Termin in Kürze mit Klaus Wilhelm Lippold, dem Vorsitzenden des Verkehrsausschusses im Deutschen Bundestag.

Das WM-Organisationskomitee (OK) wehrt sich gegen den Vorwurf, auf Kosten der Sicherheit würde bei der Bezahlung von Fahrern gespart. "Die VIP-Shuttle fahren nur auf speziell ausgesuchten und von den Fahrern trainierten Routen", sagt Sprecher Gerd Graus.

© SID

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