Fußball WM
WM-Countdown: Noch 24 Tage bis zum ersten Anpfiff

Die Gewerkschaften appellieren an die Einsicht der Firmenleiter und diese zeigen sich bereitwillig: Während der WM sollen in zahlreichen Firmen die TV-Geräte flimmern, um die Übertragungen der Spiele zu zeigen.

Die WM im eigenen Land veranlasst zahlreiche Chefs dazu, auch während der Arbeitszeiten eine Übertragung der Spiele im TV zu zeigen. Da etliche Vorrunden-Partien wie die Partie der deutschen Mannschaft gegen Ecuador am 20. Juni (16 Uhr) nachmittags stattfinden, haben die Gewerkschaften an die Einsicht der Firmenleiter appelliert: "Die Arbeitgeber sollen die Arbeitszeiten so flexibel gestalten, dass die Beschäftigten die Spiele verfolgen können", forderte Frank Bsirske, Chef der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di.

Auch Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat die Bedeutung des Themas erkannt: "Jedes Unternehmen muss gemeinsam mit seiner Belegschaftsvertretung und seinen Mitarbeitern einen eigenen Weg finden." In Hundts eigenem Betrieb soll der Fernseher jedoch ausgeschaltet bleiben: "Ich bevorzuge, wenn meine Mitarbeiter 100-prozentig bei ihrer Arbeit und nicht mit halbem Ohr und Auge in den Stadien sind."

© SID

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