Fußball WM
WM-Countdown: Noch 61 Tage bis zum ersten Anpfiff

Der polnische Rechtsaußen Grzegorz Lato war bei der WM 1974 in Deutschland kaum zu stoppen. Mit sieben Treffern wurde der Stürmer nicht nur Torschützenkönig des Turniers, sondern führte sein Team auch auf Rang drei.

Bei der WM 1974 in Deutschland lief der Pole Grzegorz Lato im Spiel um Platz drei zur absoluten Höchstform auf. Der Rechtsaußen war im "kleinen Finale" beim 1:0 der Polen gegen Brasilien der Matchwinner für sein Team und sicherte sich mit seinem siebten Turniertreffer zudem die Torjägerkrone. Lato, der am Samstag seinen 56. Geburtstag feierte, hat vor kurzer Zeit eine politische Karriere begonnen und ist Kandidat der Demokratischen Linken in Polen.

Der stets finster dreinblickende Lato mit dem schütteren Haar war die zentrale Figur in der goldenen Ära der polnischen Nationalmannschaft in den 70er Jahren. Bereits 1972 hatte Lato mit Polen beim olympischen Fußball-Turnier in München die Goldmedaille gewonnen. Zum Abschluss seiner Karriere konnte Lato mit der polnischen Auswahl bei der WM 1982 in Spanien den dritten Rang bei einer Endrunde wiederholen, traf dort aber nur einmal ins Schwarze.

© SID

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