Fußball WM
WM-Schiedsrichter sollen konsequent durchgreifen

Die Unparteiischen sollen bei der WM in Deutschland hart durchgreifen und schnell Gelb und Rot zücken. Das International Board als oberste Regelinstanz einigte sich am Samstag auf eine dementsprechend harte Linie.

Bei der WM in Deutschland sollen die Unparteiischen hart durchgreifen und nicht zögern, Gelb und Rot zu zücken. Als oberste Regelinstanz legte das International Board am Samstag fest, dass Ellbogenchecks, rücksichtsloses Tackling und grobes Foulspiel sofort mit Platzverweis zu ahnden seien. Eine Gelbe Karte sollen die Schiedsrichter auf jeden Fall zeigen, wenn ein Spieler am Trikot gezogen oder der Ball nach dem Pfiff noch einmal absichtlich berührt wird. Auch Akteure, die auf den Referee einstürmen, sollen sofort verwarnt werden.

"Wir müssen an die Sicherheit der Spieler denken, auf sie aufpassen und auf das Spiel aufpassen", erklärte Jose Maria Garcia, Schiedsrichterchef des Internationalen Fußball-Verbandes (Fifa) nach dem Treffen des Gremiums, das aus vier Fifa-Vertretern und der vier britischen Verbände besteht.

Funk-Kommunikation soll eingesetzt werden

Zudem stimmte der International Board der Kommunikation zwischen Schiedsrichter und Assistenten per Funk zu. Das derzeit in Schottland verwendete System soll bis zur WM-Endrunde (9. Juni bis 9. Juli) modifiziert werden.

Weiter getestet werden soll der so genannte Chip-Ball, bei der WM wird er aber noch nicht eingesetzt. Auch die in Italien und Frankreich verwendeten Systeme mit Torkameras sollen noch nicht zum Einsatz kommen. "Es wird bei der WM keine Torlinien-Technologie geben", sagte Fifa-Präsident Joseph S. Blatter: "Aber wir könnten Kommunikationssysteme für die Unparteiischen einsetzten."

© SID

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