Fußball WM
WM-Tickets ab Donnerstag online erhältlich

Das Organisationskomitee der Frauenfußball-WM 2011 wird am Donnerstag den Ticketverkauf eröffnen. Insgesamt eine Million Karten stehen für die 32 Begegnungen zur Verfügung.

604 Tage vor dem Anpfiff der Frauenfußball-WM am 26. Juni 2011 in Berlin geht der Countdown mit dem Start des Ticket-Verkaufs in die heiße Phase. In der Pause des Länderspiels zwischen den deutschen Europameisterinnen und den USA am Donnerstag in Augsburg (18.00 Uhr/live in der ARD) wird Steffi Jones, die Präsidentin des deutschen Organisationskomitees (OK), das Internet-Ticketportal offiziell freischalten.

Damit beginnt die erste Verkaufsphase, die bis zum 31. Januar 2010 laufen wird. Angeboten werden in diesem Zeitraum die so genannten Städte-Serien, die zum Besuch aller Begegnungen in den jeweiligen Spielorten berechtigen. "Mit den Städte-Serien richten wir uns ganz bewusst zunächst speziell an die Fans und Bewohner rund um die Spielorte. Sie sollen sich zuerst die besten Plätze sichern können", sagte Jones während einer Pressekonferenz am Montag in der DFB-Zentrale in Frankfurt/Main.

Keine personenbezogenen Tickets wie bei der WM 2006

Für die dritte WM auf deutschem Boden stehen insgesamt eine Million Tickets für die 32 Begegnungen in den neun Spielorten Augsburg, Berlin, Bochum, Dresden, Frankfurt, Leverkusen, Mönchengladbach, Sinsheim und Wolfsburg zur Verfügung. Davon gehen 700 000 Eintrittskarten in den freien Verkauf. Die Hälfte dieser Tickets sind mit Rabatten belegt und richten sich an Familien, Vereine, Schulen sowie die Bewohner der Spielorte. Das OK kalkuliert mit einer Stadionauslastung von 80 Prozent, was einem Zuschauerschnitt von 25 000 Besuchern pro Spiel entsprechen würde.

Die Tickets, die im Gegensatz zur Männer-WM 2006 aufgrund der weniger strengen Sicherheitsstandards nicht personenbezogen sind, werden zwischen 7,50 Euro und 200 Euro kosten. "Wir dürfen und können den Frauenfußball mit den besten Teams und großartigsten Spielerinnen aus aller Welt nicht unter Wert veräußern. Die richtigen Preise festzulegen, kommt also einem Spagat gleich", sagte DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach.

Der Funktionär betonte noch einmal, dass der Ticketverkauf 27 Mill. Euro einbringen muss, damit der DFB bei seinem mit 51 Mill. Euro veranschlagten WM-Etat keinen Verlust macht. Die restlichen 24 Mill. sollen durch Sponsoreneinnahmen gedeckt werden.

Ansturm auf Tickets nach der Endrunden-Auslosung im November 2010

Nach der ersten Verkaufsphase sollen im zweiten Zeitraum vom 17. Februar bis 30. Juni 2010 die Vereine und Schulen mit Gruppen-Kontingenten angesprochen werden. Der Verkauf der Einzeltickets ist ab August 2010 vorgesehen. Nach der für 29. November 2010 in Frankfurt/Main geplant Endrunden-Auslosung erhoffen sich die Organisatoren einen verstärkten Ansturm auf die Tickets. Sollte die Nachfrage das Angebot übersteigen, werden die Eintrittskarten wie im Vorfeld der WM 2006 verlost.

"Ich bin überzeugt, dass wir den Fans bei der ersten Frauen-WM in Deutschland nicht nur beim Verkaufsstart, sondern während aller Ticketing-Phasen ein gleichermaßen interessantes wie verlockendes Angebot präsentieren", sagte DFB-Präsident Theo Zwanziger, dessen Verband 19,3 Mill. Euro in ein WM-Nachhaltigkeitsprogramm zur Förderung des Mädchenfußballs investieren will. Zudem wird der DFB laut Zwanziger 650 000 Euro zum Zweck einer "klimaneutralen WM" ausgeben.

Im Gegensatz zu 2006 können die Eintrittskarten nicht nur im Internet bestellt werden. Auch telefonisch können Tickets bei einer Hotline geordert werden.

© SID

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