Fußball WM
WM-Tour geht in Hamburg zu Ende

Auf der letzten Station der "Fifa WM 2006 Tour" hat der Original-Weltpokal am Freitag in Hamburg Halt gemacht. Mit insgesamt über 350 000 Besuchern wurden die Erwartungen der Organisatoren übertroffen.

Der Hamburger Rathausmarkt war am Freitag die letzte Station der so genannten "Fifa WM 2006 Tour". Die Hansestadt stellte die 21. und letzte Station der am 11. April in Freiburg gestarteten Rundreise, auf der vor allem der Original-Weltpokal die Hauptattraktion war. Mit insgesamt über 350 000 Besuchern wurden alle Erwartungen der Organisatoren übertroffen. "Es war überwältigend, ein sensationeller Erfolg", sagte Wolfgang Staab, der beim WM-OK für die Tour verantwortlich war, "wir können ein äußerst positives Fazit ziehen."

Neben der Original-Trophäe, die am 9. Juli dem neuen Weltmeister in Berlin überreicht wird, wurde den Fans ein Bühnenprogramm, zahlreiche Mitmachmodule und ein endloses Fußballspiel geboten. Im Mittelpunkt stand auch stets der Dank an die zahlreichen ehrenamtliche Helfer, ohne deren Einsatz der organisierte Fußball nicht vorstellbar wäre. Sie wurden in Hamburg wie auf den 20 vorherigen Stationen am Vorabend mit einem Empfang geehrt.

"WM-Vorfreude hat die Menschen ergriffen"

"Die unglaublich große Resonanz in Deutschland zeigt, dass die Euphorie und Vorfreude auf die WM die Menschen bereits ergriffen hat", sagte Fifa-Präsident Joseph S. Blatter: "Wir freuen uns sehr, mit dieser Tour die Fußball-Weltmeisterschaft in alle Bundesländer Deutschlands zu tragen, besonders in die Regionen, in deren näherer Umgebung sich kein Austragungsort befindet."

Die Tour machte vor allem in Städten Halt, in denen keine WM-Spiele stattfinden. "Der Erfolg bestärkt uns in der Zuversicht, dass die WM 2006 eben nicht nur in den zwölf Austragungsorten, sondern in allen Regionen unseres Landes gefeiert wird", meinte OK-Präsident Franz Beckenbauer: "Die Vorfreude ist überall spürbar."

Durchschnittlich wurden auf den 21 Veranstaltungen zudem jeweils rund 1 800 Euro für karitative Zwecke eingenommen. Rund 600 Euro gingen davon in das Fifa-Projekt "6 Dörfer für 2006", in dem sechs neue SOS-Kinderdörfer weltweit unterstützt werden. Etwa 1 200 Euro flossen durchschnittlich in lokale karitative Einrichtungen. So wird beispielsweise in Cottbus für ein Jahr eine Clownssprechstunde" in einer Kinderkrebsklinik finanziert.

© SID

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