Fußball WM
Zidane und Materazzi sollen auf Gefängnisinsel

Fifa-Präsident Blatter will die WM-Rivalen Zidane und Materazzi zu einer Versöhnung bringen. Als Begegnungsort könnte Nelson Mandelas Gefängnisinsel Robben Island in Frage kommen.

Im Fall "Zidane/Materazzi" will Fifa-Präsident Joseph S. Blatter eine Versöhnung vorantreiben und "diese unsägliche Geschichte" beenden. Dafür schlägt der 70-Jährige einen historischen Begegnungsort vor: "Es gibt verschiedene Überlegungen. Man könnte die beiden auf eine Gefängnisinsel in Südafrika bringen, wo auch schon Nelson Mandela festgehalten wurde", gab Blatter im Rahmen des Fußball-Symposiums der Fifa und der Europäischen Fußball-Union (Uefa) mit einem Lächeln zu Protokoll.

Diesen ungewöhnlichen Vorschlag hatte zuvor ein südafrikanischer Geschäftsmann, der einst selbst wie auch Mandela zu Apartheid-Zeiten auf Robben Island vor Kapstadt gefangen gehalten worden war, dem Fifa-Präsidenten unterbreitet. Die Insel dient heute als eine Erinnerungsstätte und steht auch auf der Liste des Weltkulturerbes der Vereinten Nationen (UN).

Zidane und Materazzi waren im WM-Finale in Deutschland aneinander geraten. Nach einer Provokation des Italieners hatte sich der frühere Weltfußballer Zidane zu einem Kopfstoß hinreißen lassen und dafür die Rote Karte erhalten. Die Fifa sperrte Zidane anschließend für drei und Materazzi für zwei Spiele. Materazzi hatte sich bereits zu einer Versöhnung bereit erklärt. Zidane lehnte dagegen eine Entschuldigung für seine Tätlichkeit ab.

© SID

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