Fußballer und Trainer des Jahres
Neuer und Löw mal wieder die Nummer 1

Torhüter Manuel Neuer war der große Rückhalt beim WM-Triumph, Bundestrainer Joachim Löw der Architekt des Titelteams. Beide wurden vier Wochen nach dem Finale zu den Besten ihrer Branche gekürt.
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MünchenDer WM-Triumph wird ewig mit Manuel Neuer und Joachim Löw verbunden sein – jetzt haben die beiden Weltmeister noch einmal abgeräumt. Torwart-Gigant Neuer und Titel-Planer Löw sind vier Wochen nach dem glorreichen WM-Finale von Rio de Janeiro zu den Besten ihre Branche in Deutschland gekürt worden.

Zum zweiten Mal nach 2011 wählten die Experten Neuer zum Fußballer des Jahres, Löw wurde am Sonntag erstmals als Trainer des Jahres ausgezeichnet. „Wir sind in diesem Jahr Weltmeister geworden, da hat diese Wahl noch eine zusätzliche Bedeutung“, erklärte Neuer, der am Wochenende in München mit seinen Teamkollegen auch noch einmal für den vierten WM-Titel eines DFB-Teams gefeiert wurde.

Wie Sepp Herberger, Helmut Schön und Franz Beckenbauer sicherte sich Löw einen Sonderplatz in der deutschen Fußball-Historie. „Für mich ist dies eine große Ehre und ein ganz besonderer Moment in meiner langen Laufbahn als Fußballtrainer“, gestand der Bundestrainer. „Der WM-Sieg war eine Gemeinschaftsleistung. Ich nehme diese Auszeichnung nur stellvertretend an für alle. Jedes Mitglied unseres Teams ist ein Stück vom Trainer des Jahres.“

Bei der vom „Kicker“-Sportmagazin durchgeführten Wahl unter Sportjournalisten siegte Bayerns Welttorhüter Neuer mit 144 von 701 abgegebenen Stimmen vor WM-Pechvogel Marco Reus (Borussia Dortmund/135) und Thomas Müller (FC Bayern/105). Dahinter folgen die Münchner Profis Arjen Robben, Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger. Final-Siegtorschütze Mario Götze bekam nur eine Stimme.

Für Löw votierten 248 Reporter. Hinter dem 54-Jährigen erhielten Markus Weinzierl vom FC Augsburg (152) und Rekordmeister-Coach Pep Guardiola (89) die meisten Stimmen. Siegerin bei den Frauen wurde mit 97 Stimmen die Wolfsburgerin Alexandra Popp vor ihren Teamkolleginnen Martina Müller (91) und Nadine Keßler (69).

Doublegewinner Neuer, den Jérome Boateng dieser Tage als „Jahrhundert-Torhüter“ pries, war über die sieben Turnier-Spiele der beste deutsche Nationalspieler in Brasilien. Geehrt wurde er schon dort mit dem Goldenen Handschuh für den WM-Besten seiner Zunft. Sicher in der Vorrunde, überragend als Libero im Achtelfinale gegen Algerien, unüberwindbar im Viertfinale gegen Frankreich oder im Endspiel gegen Argentinien.

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In einer Reihe mit Herberger, Schön und dem Kaiser

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