Fußballsaison geht los „Wer Dritter ist, will Erster werden“

Es geht wieder los: Mit dem Start der 3. Liga beginnt die Fußballsaison. Dabei steht vor allem Arminia Bielefeld im Fokus. Im Gegensatz zu den Zweitliga-Absteigern Cottbus und Dresden verfolgen sie ihren eigenen Kurs.
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Relegation Rückspiel, am 19. Mai 2014: Arminia Bielefeld - SV Darmstadt 98. Bielefelds Spieler liegen bei Spielschluss enttäuscht auf dem Rasen. Bielefeld ist in Liga 3 abgestiegen. Quelle: dpa

Relegation Rückspiel, am 19. Mai 2014: Arminia Bielefeld - SV Darmstadt 98. Bielefelds Spieler liegen bei Spielschluss enttäuscht auf dem Rasen. Bielefeld ist in Liga 3 abgestiegen.

(Foto: dpa)

FrankfurtMit dem Leitspruch „Zeigt's uns“ und einem neuen Logo startet die 3. Fußball-Liga am Wochenende in ihre siebte Saison. Sportlich hat sich die Liga beachtlich entwickelt. Sie wartete in der vergangenen Saison mit mehreren Bestmarken auf. Auch ihre finanziellen Probleme haben viele Vereine besser im Griff. Allerdings ist der wirtschaftliche Abstand zu den Bundesligen immer noch groß.

„Die 3. Liga hat sich unter dem Dach des DFB als dritte Profispielklasse im Sinne einer eigenständigen Marke positioniert“, betont “, sagt Peter Frymuth, zuständiger DFB-Vizepräsident für Spielbetrieb und Fußball-Entwicklung. „Das gemeinsam mit den Vereinen entwickelte neue Erscheinungsbild mit dem Untertitel 'Wer Dritter ist, will Erster werden' passt deswegen perfekt.“

Das neue Logo zeigt einen Spieler beim Seitfallzieher unter dem Schriftzug „3. Liga“. „Dieser offensive und unverwechselbare Auftritt ist das Ergebnis eines perfekten Zusammenspiels zwischen Clubs und Verband“, hebt DFB-Marketingdirektor Denni Strich die hohe Emotionalität dieses neuen Auftritts hervor.

Es sei Markenbild entwickelt worden, bei dem Marktforschung und Analysen geholfen hätten, erklärte DFB-Spezialist Strich. Das neue Image soll Authentizität und Lebendigkeit widerspiegeln. Das wiederum könnte sich auch positiv auf die finanzielle Situation der Liga und ihrer Klubs auswirken. Denn ein besseres Bild lockt womöglich neue Partner an.

Die vergangene Saison liefert in der Hinsicht eine hervorragende Basis. Die Zuschauerzahlen sind mit einem Schnitt von 6000 Besuchern pro Spiel auf einem guten Niveau. Zudem ist die Präsenz auf den dritten Kanälen der ARD gestiegen genauso wie die Anzahl von Online-Streams. „Die Akzeptanz wird größer, man muss stolz sein, zu den besten 50 Clubs in Deutschland zu gehören“, sagt Ulf Schott, im zweiten Jahr zuständiger DFB-Direktor für die dritte Liga.

In einer Umfrage von dfb.de unter den Geschäftsführern und Managern der Drittligisten war die deutliche Mehrzahl zudem der Meinung, dass das sportliche Niveau der Liga zugenommen und der Abstand zur 2. Bundesliga abgenommen hat. Dafür war in der vergangenen Saison vor allem das Toptrio verantwortlich.

Die Rekorde der vergangenen Saison
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