Fußballskandal in Italien
„Alte Dame“ findet offenbar gnädige Richter

ROM. Juventus Turin kommt im Manipulationsskandal offenbar mit einem blauen Auge davon. Dem Rekordmeister bleibt laut Medienberichten als Folge des Manipulationsskandals im italienischen Fußball ein Zwangsabstieg in die Serie C erspart, der AC Mailand darf wohl sogar weiter in der ersten Liga spielen.

Nach einem Bericht der Gazzetta dello Sport soll "Juve" künftig in der Serie B an den Start gehen und vor der Saison mit 20 Minuspunkten belegt werden. Während Milan lediglich auf einen Start in der Champions League verzichten muss und mit zehn Minuspunkten in die Serie-A-Saison geht, sollen der AC Florenz und Lazio Rom ebenfalls in die zweite Liga absteigen und mit Punktabzügen von bis zu zehn Zählern bestraft werden.

Das von Sportrichter Cesare Ruperto gefällte Urteil soll am Freitag um 20 Uhr verkündet werden. Staatsanwalt Stefano Palazzi hatte wesentlich strengere Strafen gefordert als die in der Gazzetta dello Sport genannten. Alle Klubs sollen an Manipulationen von Meisterschaftsspielen beteiligt gewesen sein.

© SID

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