Fußballübertragung
Arena zeigt Bundesliga zum Saisonstart live auf Sat 1

Der neue Bezahlsender Arena baut kurzfristig seine Präsenz im frei empfangbaren Fernsehen aus. Der Berliner Privatsender Sat 1 wird die sechs Samstag-Spiele zum Saisonstart am 12. August in einer Konferenzschaltung live übertragen. Sat 1, Tochter des Fernsehkonzerns Pro Sieben Sat 1, schloss gestern eine entsprechende Vereinbarung mit Arena.

hps DÜSSELDORF. „Wir wollen, dass sich alle ein Bild von der Arena-Übertragung machen und die Konferenz kennen lernen können“, sagte Arena-Programmchef Dejan Jocic. Für Arena ist die Konferenzschaltung bei Sat 1 eine Marketingaktion, um Abonnenten zu gewinnen. Die Tochter des Kabelkonzerns Unity Media (Ish, Iesy, Tele Columbus) bietet die Bundesliga-Livespiele der kommender Saison für monatlich 14,90 Euro an. Unity hatte die Fernsehrechte für die Live-Partien von der Deutschen Fußball-Liga (DFL) für drei Spielzeiten für jährlich 210 Mill. Euro erworben.

„Es gab mehrere Angebote von frei empfangbaren Sendern. Wir haben uns für Sat 1 entschieden“, sagte eine Arena-Sprecherin am Dienstag. „Das ist eine Entscheidung für die Fans, die die WM 2006 in Deutschland zu einem grandiosen, unvergleichlich stimmungsvollen Ereignis gemacht haben“, freute sich Sat 1-Chef Roger Schawinski. Sat 1 zeigte bereits früher die Bundesliga in der Sendung „Ran“ am frühen Samstagabend. Derzeit verfügt der Privatsender im Gegensatz zum Konkurrenten RTL allerdings über keine nennenswerten Sportrechte. Die Vereinbarung mit Sat 1 löste auch Zustimmung bei der DFL aus. „Wir freuen uns für die Fans, die davon profitieren“, sagte ein Sprecher der Liga, in der die 36 deutschen Profi-Klubs organisiert sind.

Im Gegensatz dazu werden die beiden Sonntags-Spiele am 13. August nur live bei Arena zu sehen sein. Die Sat 1-Sendung wird eine Ausnahme bleiben.

Zudem will die Deutsche Telekom bereits zum Saisonstart am 11. August ebenfalls die Bundesliga live im Internetfernsehen zeigen. „Wir werden zum Start der Bundesliga ein entsprechendes Angebot vorstellen“, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag.

Wie das Angebot der Telekom genau aussieht, ist derzeit noch nicht bekannt. Es gibt offenbar nur eine verkleinerte Version des geplanten Angebots. Wann die Telekom rund 100 freie und kostenpflichtige Sender und damit die große Lösung anbieten kann, ist offen.

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