Gegen Hanse-Merkur
DFL scheitert mit Klage im „Schalen-Streit“

Die DFL ist im "Schalen-Streit" vor dem BGH mit einer Klage gegen die Lebensversicherung Hanse-Merkur gescheitert. Damit darf das Unternehmen weiter mit einer "Riestermeister"-Schale werben.

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) ist im "Schalen-Streit" vor dem Bundesgerichtshof (BGH) mit einer Klage gegen die Lebensversicherung Hanse-Merkur gescheitert. Damit darf das Hamburger Unternehmen weiter mit Nationalspieler und Testimonial Mario Gomez und einer "Riestermeister"-Schale werben. Die DFL wollte den Vorgang am Donnerstag nicht weiter kommentieren. Allerdings handelt es sich bei dem Urteil nur um eine Einzelfallentscheidung, nicht um ein Grundsatzurteil.

Der I. Zivilsenat des BGH hatte bereits am 28. Oktober die Beschwerde der DFL gegen die Nichtzulassung der Revision zurückgewiesen. Zuvor hatte das Oberlandesgericht München entschieden, dass zwischen dem Werbemittel des Unternehmens und der Meisterschale wegen deutlicher Abweichungen "weder klanglich noch schriftbildlich oder begrifflich" eine Verwechslungsgefahr bestehe.

Die DFL soll dagegen in der "Riestermeister"-Schale nach Angaben der Lebensversicherung "Ambush Marketing und Guerilla Marketing reinsten Wassers, wie es von Trittbrettfahrern anlässlich sportlicher Großereignisse gerne immer wieder versucht wird", gesehen haben. Die DFL hatte deshalb bereits am 4. September 2008 beim Landgericht München I Klage wegen der Verletzung ihrer Markenrechte an der Meisterschale eingereicht.

© SID

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