Gerüchte über teaminterne Probleme
Petkovic kämpft gegen Gerüchte und das WM-Aus

Ilija Petkovic steht vor zwei Problemen: Der Trainer von Serbien und Montenegros Nationalteam kämpft einerseits gegen das drohende WM-Aus, zusätzlich halten sich Gerüchte über teaminterne Probleme.

Noch vor dem Kampf am Freitag in Gelsenkirchen gegen Argentinien (15.00 Uhr/live in der ARD und bei Premiere) um die letzte Chance auf den Achtelfinaleinzug, steht die Nationalelf aus Serbien und Montenegro auf Kriegsfuß mit den heimischen Medien. Nachdem in der serbischen Presse am Donnerstag über eine angeblich erneute Schlägerei im Team zwischen dem Stuttgarter Bundesliga-Profi Danijel Ljuboja und Dejan Stankovic berichtet worden war, wiesen Ljuboja und Trainer Ilija Petkovic diese Berichte energisch zurück.

"Wir haben nur miteinander geredet, ansonsten ist nichts vorgefallen. Ich weiß nicht, was da jemand gesehen haben will", meinte Angreifer Ljuboja: "Wir haben keine Probleme miteinander, wir haben heute beim Frühstück sogar zusammen am Tisch gesessen."

Petkovic kritisierte zum wiederholten Male die Berichterstattung der serbischen Medien und forderte, weniger Sensationen verkaufen zu wollen. "Wir sind nicht für eine Box-WM hier, sondern für eine Fußball-WM", sagte Petkovic. Schon vor einigen Tagen hatte die serbische Presse über eine angebliche Schlägerei zwischen dem Schalker Bundesliga-Profi Mladen Krstajic und Stankovic geschrieben, was Krstajic energisch dementierte.

Vor der Partie gegen die "Gauchos" plagen den Trainer noch weitere Personalsorgen. Nachdem der im ersten Spiel gegen die Niederlande (0:1) noch gesperrte Nemanja Vidic wegen einer Knieverletzung für den Rest des Turniers ausfällt, ist auch noch der Einsatz von Ivica Dragutinovic wegen Knieproblemen gefährdet.

Die Argentinier schätzt Petkovic unterdessen als noch stärker als die Niederländer ein, bei denen Chelsea-Star Arjen Robben das entscheidende Tor geschossen hatte. "Argentinien hat nicht nur einen Star, die haben gleich neun Robbens", meinte Petkovic.

Die Serben haben unterdessen Savo Milosevic, der am Freitag gegen Oranje sein 100. Länderspiel absolvieren wird. "100 ist eine große Zahl. Ich fühle mich geehrt, dass ich so oft mein Land vertreten durfte", sagte der 32 Jahre alte Angreifer von Osasuna Pamplona: "Aber ich will nicht so sehr über 100 Spiele, sondern meine Mannschaft reden."

© SID

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