Gladbach gegen Bayern
„Wir werden uns nicht hinten einigeln“

Gladbach gegen Bayern - da werden viele Erinnerungen wach. Erstmals trifft Erfolgscoach Schubert auf Guardiola. Bayern sei die beste Mannschaft der Welt, meinte der Borussen-Coach. Sein Team müsse am Limit spielen.
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MönchengladbachKann Pep Guardiola mit seinen Super-Bayern die Serie halten oder bleibt André Schubert als Bundesligatrainer weiter unbesiegt? Der ewige Klassiker zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayern München verspricht besondere Spannung - die vor dem Spiel steigt, wie sich bereits auf der Pressekonferenz der Gladbacher am Donnerstag zeigte.

Für die Bayern geht's um die Herbstmeisterschaft, zudem hat der Club unter Coach Guardiola noch nie ein Hinrundenspiel verloren. Der Respekt vor dem alten Rivalen ist groß. „Sie gewinnen nach dem Trainerwechsel fast alles im Moment. Das wird vielleicht das schwerste Auswärtsspiel in der Saison”, meinte Münchens Torjäger Robert Lewandowski vor dem Schlagerspiel des Spitzenreiters beim Tabellenvierten am Samstag.

Der Respekt wird den Leistungen der Gladbacher gerecht. Seit dem Wechsel von Lucien Favre zu Schubert hat der Club in neun Bundesligaspielen siebenmal gewonnen und zweimal remis gespielt. Der Lohn: Sprung auf Rang vier und die Anerkennung der Konkurrenz. Dementsprechend ist das Selbstvertrauen der Elf vom Niederrhein gewachsen.

„In den vergangenen Jahren sahen wir nicht so schlecht gegen die Bayern aus. Um sie zu bezwingen, muss natürlich alles passen. Wir werden natürlich alles dafür tun, sie zu ärgern”, sagte Sportdirektor Max Eberl. Schließlich blieben die Borussen auch in der vergangenen Saison gegen den Rekordmeister unbesiegt, holten vier Punkte und ließen keinen Gegentreffer zu.

Schubert weiß, dass es für sein Team die bislang wohl größte Herausforderung ist - trotz der Champions-League-Spiele gegen Juventus Turin oder Manchester City. „Wir sind nicht naiv", sagte Schubert am Donnerstag auf der Gladbacher Pressekonferenz. „Wir werden uns nicht hinten einigeln", kündigte er aber an. Man werde einen Plan entwickeln, auch torgefährlich zu werden.

„Bayern hat sich noch mal entwickelt, ist noch besser und dominanter geworden. Für mich sind sie momentan die beste Mannschaft der Welt”, befand der vom U23-Trainer aufgestiegene Coach, der sich am Anfang der Saison noch mit Regionalligagegnern wie SV Rödinghausen oder FC Wegberg-Beeck beschäftigen musste. Deshalb gilt: "Wir gehen nicht auf den Platz gehen und werden nur Hurra-Fußball spielen."

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