Fußball
Gladbach verkauft Heinz und testet Lisztes

Das "Kapitel Marek Heinz" ist bei Borussia Mönchengladbach endgültig beendet. Der Tscheche wechselt zum türkischen Klub Galatasaray Istanbul. Als möglichen Ersatz testen die "Fohlen" den Ex-Bremer Krisztian Lisztes.

Borussia Mönchengladbach und der tschechische Nationalspieler Marek Heinz gehen getrennte Wege. Der Mittelfeldspieler wechselt mit sofortiger Wirkung zum türkischen Spitzenklub Galatasaray Istanbul. Beide Klubs einigten sich am Dienstag auf den Transfer des 28-Jährigen, für den der Tabellenführer der Süper Lig nach türkischen Presseberichten eine Ablösesumme von 2,25 Mill. Euro zahlt. Heinz soll ein garantiertes Jahressalär von 800 000 Euro erhalten. Mit Prämien sind sogar 1,3 Mill. Euro per annum möglich.

"Marek hat uns schon am Ende der vergangenen Saison signalisiert, dass er Borussia verlassen will und dies auch jetzt wieder bekräftigt", sagte VfL-Sportdirektor Peter Pander: "Wir haben seitdem gesagt, dass ein Transfer nur in Frage kommt, wenn es ein Angebot gibt, das über der Summe liegt, die Borussia im letzten Jahr für den Spieler gezahlt hat. Das ist jetzt der Fall. Wir wünschen Marek bei Galatasaray viel Erfolg." Heinz war im August 2004 für 2,31 Mill. Euro von Sparta Prag zur Borussia gekommen und absolvierte für den fünfmaligen Meister VfL 23 Bundesligaspiele (1 Tor).

Lisztes möglicherweise Nachfolger von Heinz

Für die Nachfolge des Tschechen bei den Gladbachern spielt derweil der ungarische Nationalspieler Krisztian Lisztes vor. Der Mittelfeldakteur, der seit 1996 für den VfB Stuttgart und Werder Bremen in insgesamt 201 Bundesligaspielen 20 Tore erzielte, trainiert zwei Tage bei der Borussia mit. "Er hat in der Bundesliga schon gezeigt, was er kann. Er könnte eine Alternative sein, nachdem Marek Heinz uns jetzt verlassen hat", sagte Pander. Der Klub denke über einen leistungsbezogenen Ein-Jahres-Vertrag nach. Lisztes ist ablösefrei.

Sollte der Ungar Pander und Trainer Horst Köppel nicht überzeugen, hat er noch eine weitere Chance. Beim FC St. Gallen in der Schweiz wird er ab Mittwoch zum Probetraining erwartet.

© SID

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