Glazer angeblich dagegen
Noch ein Ballack-Jäger

In das Tauziehen um Michael Ballack ist mit dem englischen Prmier-League-Klub Manchester United eine weitere Top-Adresse eingestiegen. Ausgerechnet Aussagen der Verantwortlichen des FC Bayern München sollen dazu den Anlass gegeben haben.

HB LONDON. ManU-Trainer Alex Ferguson habe nach den jüngsten Aussagen aus München neue Hoffnung geschöpft, berichtete die „Daily Mail“. Allerdings drohe der gewünschte Wechsel an einem Veto des neuen „ManU“-Besitzers, US-Milliardär Malcolm Glazer, zu scheitern. Die Fans des englischen Traditionsclubs diskutieren bereits, ob der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft geeignet sei, die Nachfolge der United-Legende Roy Keane anzutreten.

„Entweder Ballack unterschreibt jetzt einen neuen Kontrakt oder Bayern verkauft ihn in den nächsten Wochen an den Höchstbietenden“, vermutet Paul Doyle vom „Guardian“. Denn der deutsche Rekordmeister wolle seinen Star nicht am Saisonende, wenn dessen Vertrag ausläuft, ablösefrei ziehen lassen. Die Verantwortlichen in Manchester werteten die Äußerungen von Bayern-Trainer Felix Magath („Es sollte bald Klarheit herrschen“) als Zeichen, dass der deutsche Rekordmeister im Vertragspoker langsam die Geduld verliere.

Erst vor wenigen Tagen hatte auch Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge beim Thema Ballack auf's Tempo gedrückt. Noch vor dem Anpfiff der neuen Bundesliga-Saison wolle der Verein seinen Star bis über das kommende Jahr hinaus an sich binden, hatte er angekündigt. „Die Sache wird bis zum Bundesliga-Start über die Bühne sein.“ Er sehe eine ordentliche Chance, den Vertrag zu verlängern. Zuletzt hatte vor allem Real Madrid Interesse an Ballack gezeigt.

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