Gleitzeit als Lösung
„Die Arbeit muss gemacht werden“

Telekom, TUI, Siemens und Dresdner Bank zeigen sich liberal, etwas strenger geht es bei DaimlerChrysler, Porsche und Opel zu: Fußballfans, die während der WM-Spiele arbeiten müssen, haben je nach Arbeitgeber unterschiedliche Chancen, die Fußball-Entscheidungen zu verfolgen, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur AP ergab.

HB MÜNCHEN. Die Deutsche Telekom hat für die WM die Regel aufgestellt: "Die Arbeit muss gemacht werden." Wenn das Verfolgen der WM-Spiele dem nicht entgegenstehe, dürfe der Fernseher laufen, erklärt ein Sprecher. In den Foyers der Zentralen von Telekom und T-Mobile gebe es während der WM meterhohe Monitore, auf denen die Mitarbeiter nach Feierabend und in den Pausen gemeinsam die Spiele verfolgen können. Und natürlich könne die Gleitzeit genutzt werden.

Der Elektroriese Siemens möchte mit dem Thema WM während der Arbeitszeit liberal umgehen. "Wir haben hier keine strikten Vorgaben, wir setzen da auf die Vertrauenskultur in unserem Unternehmen", sagt ein Sprecherin. Ohnehin gelte auch bei Siemens zumeist Gleitzeit, wodurch die Mitarbeiter eigenverantwortlich entscheiden könnten. "Wir werden aber keine Großleinwände aufstellen."

Anders die Dresdner Bank: Hier gibt es an einzelnen Standorten die Möglichkeit, Spiele auf Großbildleinwand zu schauen, wie Sprecher Karl-Friedrich Brenner berichtet. Sogar Freunde und Bekannte dürfen dazu mitgebracht werden. Aber: Die Mitarbeiter sind gehalten, sich in dieser Zeit auszustempeln. Zudem müsse natürlich der Service im Kundengeschäft sichergestellt sein.

Beim Reisekonzern TUI hält eine Sprecherin es für "durchaus denkbar, Fernseher für diejenigen aufzustellen, die länger arbeiten müssen". Für den Großteil der Angestellten sei das Problem wegen der Gleitarbeitszeiten jedoch nicht akut. Auch bei Beiersdorf in Hamburg wird auf die Gleitzeit verwiesen.

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