Fußball
Hackmann fordert Entscheidung von Klinsmann

Ligapräsident Werner Hackmann legt Wert darauf, dass Bundestrainer Jürgen Klinsmann vor der WM 2006 eine Entscheidung zur Vertragsverlängerung trifft. "Das wäre wichtig." Möglich wäre der Einbau einer Ausstiegsklausel.

In der Diskussion um eine Vertragsverlängerung von Jürgen Klinsmann hat sich nun auch Ligapräsident Werner Hackmann zu Wort gemeldet. Der 58-Jährige hat sich dafür ausgesprochen, mit dem Bundestrainer noch vor der WM 2006 in Deutschland Klarheit über den Kontrakt zu schaffen. "Das wäre wichtig. Es kommt jetzt darauf an, eine Entscheidung herbeizuführen, wie es mit den Vieren, die den Kern bilden, Jürgen Klinsmann, Oliver Bierhoff, Joachim Löw und Andreas Köpke, weiter geht. Darüber bin ich mit Theo Zwanziger im Gespräch", sagte Hackmann im Interview mit dem kicker.

Zuvor hatte bereits der Geschäftsführende DFB-Präsident Theo Zwanziger erklärt, dass der Verband Klinsmann zwar kein Ultimatum setzen wolle, man sich aber dennoch "Ende Oktober zusammensetzen sollte": "Er weiß, dass der Verband, das Präsidium und ich dann ein Signal brauchen", erklärte Zwanziger.

Paket-Lösung angestrebt

Eine vorzeitige Vertragsverlängerung von DFB-Teammanager Oliver Bierhoff hält Hackmann im Gegensatz zu Zwanziger derzeit allerdings für wenig sinnvoll. "Nein. Klinsmann, Löw, Köpke und Bierhoff sehe ich als sehr gut eingespieltes Team. Ich wünsche mir eine Paket-Lösung", meinte Hackmann, der sich "zum Beispiel" vorstellen könnte, dass Klinsmann seinen Vertrag vorzeitig verlängert, bei einem schwachen WM-Abschneiden der DFB-Elf aber von einer Ausstiegsklausel Gebrauch machen könnte.

Klinsmann selbst hatte zuletzt noch einmal deutlich gemacht, dass er erst nach der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli) über seine Zukunft als Bundestrainer entscheiden werde. "Alles andere macht keinen Sinn. Wenn ich heute einen Vertrag bis 2010 unterschreibe, und irgendwas läuft schief, wäre ich der Erste, der den Vertrag zerreißen würde und sagen würde: Holt einen anderen", erklärte der 41-Jährige.

© SID

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