Hamburg rückt vor: HSV schlägt auswärts wieder zu

Hamburg rückt vor
HSV schlägt auswärts wieder zu

Der Hamburger SV hat seine Pleitenserie auf fremden Plätzen gestoppt und steuert weiter auf Kurs Richtung Champions League. Die Hanseaten setzten sich in der Sonntagspartie des 22. Spieltages mit 2:1 (1:1) bei Eintracht Frankfurt durch und bleiben nach dem ersten Auswärtssieg in diesem Jahr zweite Kraft in der Bundesliga. Während der HSV den Rückstand auf Spitzenreiter Bayern München auf acht Punkte verkürzte, hat die in der Rückrunde zu Hause weiter sieglose Eintracht nur noch fünf Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

Piotr Trochowski (20.) und Kapitän Daniel van Buyten (52.) trafen für den HSV. Alexander Meier (42.) glich per Kopfball gegen seinen Ex-Klub zum zwischenzeitlichen 1:1 für die Hessen aus.

HSV-Abwehr steht sicher

Drei Tage nach dem enttäuschenden 0:1 im Uefa-Cup beim FC Thun begann der HSV vor 47 500 Zuschauern in der Frankfurter WM-Arena konzentriert. Trochowski sorgte nach einer scharfen Hereingabe von Sergej Barbarez mit seinem vierten Saisontor für die verdiente Führung. Die Eintracht tat sich in der Folgezeit schwer und konnte sich gegen die sicheren Hamburger Innenverteidiger van Buyten und Khalid Boulahrouz kaum in Szene setzen.

Erst kurz vor der Halbzeit wurden die Hessen stärker. Zunächst scheiterte Meier (41.) mit einem Distanzschuss an Stefan Wächter. Eine Minute später war der HSV-Keeper aber machtlos, als van Buyten einen Kopfball von Meier unglücklich ins eigene Tor abfälschte.

Preuß ersetzt Rehmer in Eintracht-Defensive

HSV-Coach Thomas Doll, der zwischen 1993 und 96 als Spieler bei der Eintracht aktiv war, hatte seine Startelf im Vergleich zur Uefa-Cup-Pleite am vergangenen Donnerstag nur leicht verändert. Boulahrouz rückte wieder in die Innenverteidigung. Im Sturm schenkte Doll anstelle von Benjamin Lauth dem Japaner Naohiro Takahara das Vertrauen, dessen Wechsel zur Eintracht in der Winterpause kurzfristig geplatzt war. Bei den Frankfurtern musste Trainer Friedhelm Funkel kurzfristig umdisponieren. Marko Rehmer fiel mit einem Magen-Darm-Infekt aus, für den Ex-Nationalspieler übernahm Christoph Preuß die Rolle in der Abwehr.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie lebhafter. Zunächst setzte Meier (46.) einen Kopfball neben das Tor. Auf der Gegenseite hatten Takahara und Neuzugang Nigel de Jong (51.) die Chance zur Führung, ehe van Buyten nach guter Vorarbeit von Trochowski zum 2:1 traf. Danach drängte die Eintracht den HSV in die eigene Hälfte zurück und erspielte sich eine Reihe an guten Chancen.

© SID

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