Fußball
Hamburgs Demel droht ein Nachspiel

Nach den Vorkommnissen beim Spiel gegen Wolfsburg hat der DFB-Kontrollausschuss Ermittlungen gegen Guy Demel vom Hamburger SV aufgenommen. Der Verteidiger soll Maik Franz mit dem Schienbeinschoner geschlagen haben.

Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) unter Vorsitz von Horst Hilpert (Bexbach) hat am Montag ein Ermittlungsverfahren gegen Guy Demel vom Bundesligisten Hamburger SV eingeleitet. Der Abwehrspieler steht unter dem dringenden Tatverdacht, sich nach der 0:1-Heimniederlage der Hanseaten gegen VfL Wolfsburg am vergangenen Samstag einer Tätlichkeit in Form eines krass sportwidrigen Verhaltens schuldig gemacht zu haben.

Nach Auswertung der Fernsehbilder wird der HSV-Profi verdächtigt, dem Wolfsburger Maik Franz mit einem Schienbeinschoner in der Hand gegen den Kopf geschlagen zu haben. Schiedsrichter Wolfgang Stark (Ergolding), der Franz und dem Hamburger Spielmacher in der Folge der Tumulte die Rote Karte gezeigt hatte, gab an, den Vorgang um Demel nicht gesehen zu haben. Damit hat der Kontrollausschuss die Möglichkeit, nachträglich zu ermitteln.

Nachdem die beiden beteiligten Spieler schriftliche Stellungnahmen zu dem Zwischenfall abgegeben haben, wird der DFB über den weiteren Fortgang des Verfahrens entscheiden.

© SID

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