Hargreaves steht vor Einsatz in der Startelf
Eriksson lässt gegen Schweden rotieren

Englands Nationaltrainer Sven-Göran Eriksson will im letzten Gruppenspiel gegen Schweden nicht alle Stars auflaufen lassen. Frank Lampard, Steven Gerrard oder Peter Crouch könnten zunächst auf der Bank Platz nehmen.

Sven-Göran Eriksson scheint weder vor dem letzten Gruppengenger Schweden, noch vor dem möglichen Achtelfinalgegner Deutschland Angst zu haben. Im Gegenteil: Englands Nationaltrainer legt es wohl geradezu auf ein frühzeitiges Duell gegen den WM-Gastgeber an. Der Schwede wird im abschließenden Vorrundenspiel der bereits für die nächste Runde qualifizierten Briten am Dienstag in Köln gegen sein Heimatland (21.00 Uhr) zum Teil auf seine von einer Sperre bedrohten Stars Frank Lampard, Steven Gerrard und Peter Crouch verzichten.

"Wir müssen vorsichtig sein. Ich will kein Risiko eingehen. Ich werde nicht alle drei schonen, aber einer oder zwei werden nicht spielen", sagte Eriksson. Der Coach unterstreicht seine Gleichgültigkeit in Bezug auf den Gegner in der K.o.-Runde zudem dadurch, dass er den von seinem Mittelfußbruch genesenen Starstürmer Wayne Rooney nicht um jeden Preis von Beginn an zum Einsatz bringen will: "Er wird nur von Anfang an spielen, wenn es für 60 Minuten reicht. Andernfalls ist es besser, wenn er nur in der zweiten Hälfte spielt."

Duell gegen Angstgegner Schweden

Bei einer Niederlage gegen Angstgegner Schweden, gegen den England seit 1968 nicht mehr gewinnen konnte, würde das Eriksson-Team auf den zweiten Platz der Gruppe B zurückfallen. Allerdings haben die Briten den Vorteil, dass der Kampf zwischen Deutschland und Ecuador um die ersten beiden Plätze in der Gruppe A bereits am Montag entschieden wird. Die Engländer könnten also noch rechtzeitig reagieren, wenn sie einer der beiden Mannschaften aus dem Weg gehen wollen.

Hargreaves steht vor Einsatz in der Startelf

Die Spieler machen allerdings wie Eriksson den Eindruck, dass sie den kommenden Hürden auf dem Weg zum zweiten WM-Triumph keine große Beachtung schenken. Nach Lampard und Gerrard betonten am Sonntag auch Innenverteidiger John Terry sowie Owen Hargreaves vom deutschen Rekordmeister Bayern München, dass sie keine Angst vor dem Gastgeber haben.

"Deutschland hat gute Spiele gezeigt, Ecuador auch. Es wird gegen beide Teams schwer. Aber wenn wir ins Finale wollen, müssen wir ohnehin jede Mannschaft schlagen", meinte Terry. Hargreaves vertritt die gleiche Ansicht wie Terry, der Mittelfeldspieler hat aber immerhin Respekt vor den Deutschen. "Sie haben überall auf dem Platz Spieler mit großer Klasse, die ein Spiel entscheiden können", sagte der 25-Jährige, der für einen der Mittelfeldstars von Anfang an zum Einsatz kommen wird.

© SID

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