Fußball
Hertha BSC Berlin mit viel Glück zum Sieg

Mit viel Mühe kam Hertha BSC Berlin im Uefa-Pokal-Gruppenspiel zum Sieg beim schwedischen Klub Halmstads BK. Nach einem schwachen Spiel sorgte ein abgefälschter Schuss von "Zecke" Neuendorf für die Entscheidung.

Ein schwedisches Eigentor hat Bundesligist Hertha BSC einen gelungenen Auftakt in die Gruppenphase des Uefa-Cups beschert. Nach zuletzt zwei Bundesliga-Niederlagen in Folge gewann der Klub aus der Hauptstadt bei Halmstads BK mit 1:0 (0:0). Für die Entscheidung sorgte der Schwede Dusan Djuric, als er in der 67. Minute einen Schuss von Andreas Neuendorf unglücklich ins eigene Tor abfälschte.

Bei nur acht Grad und Dauerregen vor nur 2 136 Zuschauern im Ullevi-Stadion von Göteborg, wo Deutschland 1992 0:2 im EM-Endspiel gegen Dänemark verlor, musste Hertha auf die drei Stammspieler Niko Kovac (Muskelverhärtung), Gilberto (Außenbandanriss) und Marko Pantelic (gesperrt) verzichten. Dafür bot Trainer Falko Götz gegen den schwedischen Tabellen-Zehnten Oliver Schröder, Andreas Neuendorf und Nando Rafael auf. Zudem kam in der Abwehr Dick van Burik für Alexander Madlung zum Einsatz.

Hertha von Beginn an mit Powerplay

Die Hauptstädter versuchten von Beginn an, den Gegner unter Druck zu setzen und schon in dessen Hälfte zu attackieren. Doch die erste echte Chance ging auf das Konto des schwedischen Vize-Meisters, als eine Flanke von Emil Jensen auf der Latte landete (10.). Zwei Minuten später kam dann auch Hertha durch einen 20-m-Schuss von Schröder erstmals gefährlich vors Halmstad-Tor.

Hertha-Spielmacher Marcelinho, der nach dem 0:3 am Samstag in Bielefeld noch gepoltert hatte, seine Kollegen sollten nicht ständig an ihre Nationalmannschaften denken und sich stattdessen auf Hertha konzentrieren, ging in der ersten Halbzeit völlig unter. Die Aussagen des Brasilianers hatten einen Streit im Teams ausgelöst, den Trainer Götz schlichten musste. Doch die Hoffnung, dass seine Mannschaft mit einer Leistungsexplosion auf den internen Krach reagieren würde, wurde nicht erfüllt.

Halmstad stets gefährlich, doch Berlin mit besseren Chancen

Halmstad stand in der Abwehr sicher und war bei Kontern immer gefährlich. Die besseren Chancen hatte jedoch die Hertha. Ein Bastürk-Freistoß (59.) prallte vom Rücken des späteren Eigentor-Schützen Djuric in Richtung ab, da klärte der 21-Jährige aber noch einmal selbst. Acht Minuten später fälschte er dann aber Neuendorfs Schuss ins eigene Netz ab. Drei Minuten vor dem Ende traf Marcelinho die Latte.

© SID

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