Fußball
Hertha feiert 1:0-Sieg in Köln

Bundesligist Hertha BSC Berlin hat sich durch einen 1:0-Erfolg beim 1. FC Köln weiter in der Spitzengruppe der Tabelle festgesetzt. Das Tor des Tages erzielte Abwehrspieler Alexander Madlung in der 52. Spielminute.

Nach 31 Jahren hat Bundesligist Hertha BSC den Bann bei seinem Auswärts-Angstgegner 1. FC Köln gebrochen. Die Mannschaft von Trainer Falko Götz feierte am siebten Bundesliga-Spieltag mit dem hochverdienten 1:0 (0:0) beim Aufsteiger den ersten Sieg in der Domstadt seit dem 20. April 1974 (4:3) und verbesserte sich mit 14 Punkten zudem auf den vierten Tabellenplatz. Die Kölner hingegen werden nach der vierten Niederlage in den letzten fünf Spielen sowie der zweiten Heimpleite nach gutem Saisonstart von der Realität eingeholt und bleiben mit neun Punkten auf dem zehnten Rang.

Madlung sorgt für die Entscheidung

Vor 48 000 Zuschauern im nicht ganz ausverkauften WM-Stadion waren die Gäste aus der Hauptstadt von Beginn an die in allen Belangen bessere Mannschaft und hätten deutlich höher gewinnen müssen. Alexander Madlung erlöste die Gäste mit seinem Tor nach einer Reihe von Großchancen schließlich in der 52. Minute und sorgte für eine gelungene Generalprobe für das Erstrunden-Rückspiel im Uefa-Cup gegen Apoel Nikosia am Donnerstag (Hinspiel 1:0). Der Verteidiger drückte einen Eckball von Yildiray Bastürk aus kurzer Distanz über die Linie. Für die Hertha war es der erst dritte Sieg in Köln bei zwei Unentschieden und 16 Niederlagen.

In einer munteren Anfangsphase kamen die Gastgeber durch den dänischen Stürmer Peter Madsen (2.) und Shootingstar Lukas Podolski (6.) durch Distanzschüsse zu den ersten Gelegenheiten. Danach machten die Berliner die Räume im Mittelfeld sehr eng und fuhren durch Bastürk und den brasilianischen Star Marcelinho immer wieder gefährliche Angriffe.

Einzig die Chancenauswertung war mangelhaft. Bei den Chancen durch Bastürk und Neuzugang Marko Pantelic (beide 35.) sowie Marcelinho (43.) verhinderte Kölns Torhüter Stefan Wessels einen Rückstand vor der Pause. Dazu kamen weitere Möglichkeiten durch Josip Simunic, Niko Kovac und Madlung.

Nach dem Rückstand brachte Kölns Trainer Uwe Rapolder in Markus Feulner und Albert Streit zwei neue Mittelfeldspieler, was allerdings ohne Wirkung blieb. Lukas Podolski musste sich immer wieder ins Mittelfeld zurück fallen lassen, um das Spiel an sich zu reißen.

© SID

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