Fußball
Hertha im Uefa-Cup vor schwieriger Gratwanderung

Angesichts des am Samstag anstehenden Bundesliga-Topspiels gegen Bremen läuft Hertha BSC Berlin Gefahr, Apoel Nikosia im heutigen Uefa-Cup-Rückspiel zu unterschätzen. Der Hertha gelang im Hinspiel ein 1:0-Auswärtssieg.

Nach dem besten Saisonstart seit 35 Jahren hat Bundesligist Hertha BSC Berlin heute im Uefa-Cup (18.30 Uhr/live im DSF) gegen Apoel Nikosia eine schwierige Gratwanderung zu bewältigen. Die Berliner laufen Gefahr, den vermeintlichen "Fußball-Zwerg" von der Mittelmeerinsel Zypern nach dem 1:0 im Hinspiel zu unterschätzen, zumal das Umfeld seinen Fokus allein auf das Meisterschaftsspiel-Spiel am Samstag gegen Werder Bremen (15.30 Uhr/live bei Premiere) zu richten scheint.

Bremen im Fokus

"Wir haben in der Hinrunde nicht so viele lukrative Heimspiele. Deshalb gehört die Partie gegen Bremen zu den Highlights", sagte Herthas Manager Dieter Hoeneß mit Blick auf die Partie gegen Werder, bei der über 60 000 Zuschauer erwartet werden. Dagegen ist das Interesse für das Rückspiel gegen Nikosia eher gering. Trotz einer medienwirksamen Werbekampagne von Hoeneß und einigen Hertha-Profis auf dem Kurfürstendamm werden nicht mehr als 20 000 Besucher erwartet. Und dass, obwohl es sich laut Manager Hoeneß um ein "ganz wichtiges Spiel" handelt. Bei einem Weiterkommen über Nikosia zieht der Hauptstadt-Klub in die lukrative Gruppenphase ein.

Pantelic im Uefa-Cup gesperrt

Trainer Falko Götz muss im Sturm umstellen, da sein neuer Angreifer Marko Pantelic für den Uefa-Cup gesperrt ist. Für den Serben dürfte Nando Rafael eine Chance erhalten. Der eingebürgerte U21-Nationalspieler hat sich durch seinen Siegtreffer in letzter Minute beim 3:2 gegen den MSV Duisburg empfohlen. Viel deutet darauf hin, dass Götz einen zweiten Stürmer bringt. Die besten Chancen auf einen Einsatz von Beginn an dürfte der 18 Jahre alte Solomon Okoronkwo haben.

© SID

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