Fußball
Hertha stolpert bei der Arminia

Arminia Bielefeld hat mit einem deutlichen 3:0 (2:0)-Erfolg gegen Hertha BSC Berlin vorerst die Abstiegsplätze der Bundesliga verlassen. Marcio Borges, Heiko Westermann und Sibusiso Zuma trafen für die Westfalen.

Hertha BSC Berlin hat nach einer indiskutablen Leistung den Anschluss an die Spitzengruppe der Bundesliga verloren. Der Uefa-Cup-Teilnehmer verlor bei Arminia Bielefeld völlig verdient mit 0:3 (0:2). Die Bielefelder bestätigten dagegen nach dem 1:1 bei Bayer Leverkusen ihren Aufwärtstrend und verließen nach der mit Abstand besten Saisonleistung die Abstiegsränge.

Schon vor der Pause alles klar

Die Innenverteidiger Marcio Borges (14.) und Heiko Westermann (29.) brachten die stark aufspielenden Ostwestfalen mit ihrem jeweils ersten Bundesliga-Tor schon zur Pause mit 2:0 in Führung. Nach dem Wechsel deckte der Südafrikaner Sibusiso Zuma mit einem Solo über den halben Platz schonungslos die Schwächen der Berliner auf und empfahl sich mit seinem zweiten Saisontreffer für das "Tor des Monats" (52.).

Während Hertha-Coach Falko Götz sein Team im gewohnten Vier-Zwei-Drei-Eins-System aufs Feld schickte, rückte sein Gegenüber Thomas von Heesen von dieser Formation ab und stellte Zuma als zweite Spitze neben Isaac Boakye auf. Die beiden Treffer in der ersten Halbzeit resultierten jedoch aus Konfusionen in der Hertha-Abwehr nach Freistößen. Zunächst war Borges nach einem Freistoß des sehr starken David Kobylik per Flugkopfball erfolgreich, dann erzielte Abwehr-Kollege Westermann aus kurzer Distanz mit der Fußspitze das 2:0.

Boakye an den Innenpfosten

Zwar hatte Hertha kurz vor dem 0:1 durch einen Lattenschuss von Gilberto die große Chance zur Führung, im Endeffekt hätte der Pausenrückstand aber weitaus deutlicher ausfallen können. So traf Boakye bereits in der dritten Minute den Innenpfosten, Zuma verzog knapp (18.) und ein Treffer von Boakye wurde wegen angeblichen Foulspiels die Anerkennung verweigert (33.). Hertha war allenfalls durch Freistöße des ansonsten erschreckend blassen Marcelinho gefährlich.

Nach dem Wechsel bemühten sich die Gäste, engagierter nach vorne zu spielen, fanden dabei aber nie ihren Rhythmus. Zudem grenzte die Haltung der Berliner Spieler bei Zumas überragendem Solo fast schon an Arbeitsverweigerung.

© SID

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