Highlights in Berlin
TOURISMUS-TIPPS: Neu und nach wie vor besonders

Regierungssitz und Betonmoloch, Stadt der grünen Oasen und Kulturmetropole, Ausgehmekka und Großbaustelle: Deutschlands Hauptstadt pulsiert 24 Stunden täglich im Rhythmus von Politik, Kunst und Vergnügen.

TIPP 1: Brandenburger Tor

Berlins Wahrzeichen wurde zwischen 1788 und 1791 als Stadttor erbaut. Die Siegesgöttin mit dem Vierergespann, der Quadriga, schuf J. G. Schadow 1794. Im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt lag das Brandenburger Tor von 1961 bis 1989 im Sperrbezirk der Berliner Mauer, im Niemandsland zwischen Ost und West und wurde so zum Sinnbild der Teilung Deutschlands.

Nach aufwändiger Renovierung bildet es wie früher den würdigen Abschluss des Pariser Platzes. Der ist mittlerweile wieder zur ersten Adresse geworden, für Botschaften, Banken und nicht zuletzt für das nach der Wende wieder gegründete Traditionshotel Adlon.

TIPP 2: Reichstag

Erst Ende des 19. Jahrhunderts erbaut, ist der deutsche Reichstag ein überaus geschichtsträchtiges Bauwerk: 1918 wurde hier die Republik ausgerufen, der Reichstagsbrand 1933 gab den Nationalsozialisten den Vorwand für das Ermächtigungsgesetz, 1945 hissten russische Soldaten auf dem Dach die sowjetische Fahne.

Nach der Wiedervereinigung bezog der deutsche Bundestag den Reichstag. Das Gebäude ließ er von Sir Norman Foster ausbauen. Der britische Architekt krönte es mit einer begehbaren Kuppel aus Stahl und Glas.

TIPP 3: Potsdamer Platz

In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts die verkehrsreichste Kreuzung Europas, im Zweiten Weltkrieg zerstört, zu DDR-Zeiten von der Mauer durchtrenntes Niemandsland im Herzen der Stadt - heute ist der Potsdamer Platz Symbol für den Aufbruch Berlins. In futuristischer Architektur mischen sich Restaurants, Geschäfte, Kaufhäuser, Museen, Büros, Wohnungen, Theater und Kinos.

TIPP 4: Gendarmenmarkt

Vom Brandenburger Tor führt der Prachtboulevard Unter den Linden Richtung Osten. Ihn kreuzt die Friedrichstraße. Sie zieht bis hinunter zur Leipziger Straße mit ihren Kaufhäusern, noblen Passagen und teuren Geschäften Schaufensterbummler an.

Der Gendarmenmarkt ist der schönste historische Platz der Stadt. Der Deutsche Dom, der Französische Dom - beide erbaut in den ersten Jahren des 18. Jarhunderts - und das Konzerthaus (erbaut zwischen 1818 und 1821) bilden ein harmonisches Ensemble. Beide Kirchen beherbergen Ausstellungen: Im Deutschen Dom werden „Fragen an die deutsche Geschichte“ beantwortet, der Französische Dom erinnert an die Hugenotten, die im 17. Jh. als Glaubensflüchtlinge nach Berlin kamen und hier ihre Pfarrkirche erhielten. Um den Bebelplatz gruppieren sich historische Gebäude wie Staatsbibliothek, Staatsoper, Humboldt-Universität, Neue Wache und Zeughaus. Hier inszenierten die Nazis 1933 die Bücherverbrennung. Hoch zu Ross wacht Friedrich der Große auf dem Mittelstreifen.

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