Highlights in Gelsenkirchen
TOURISMUS-TIPPS: Die Feuer sind aus – das Revier lebt

Bekanntestes Markenzeichen der Ruhrgebietsstadt ist der Traditionsfußballverein Schalke 04 mit seiner hochmodernen Arena AufSchalke. Die ehemalige Kohlemetropole hat einen dramatischen Strukturwandel hin zu Mineralölverarbeitung, Elektrizität und Solarenergie bewältigt.

TIPP 1: Fußgängerzone

Im lang gestreckten City-Bereich lässt es sich gut bummeln. Hauptanziehungspunkte sind das große Einkaufzentrum am Hauptbahnhof und die vielen Kneipen rund um die Arminstraße. Hier ist immer was los. Das Hibernia Brauhaus auf dem Bahnhofsvorplatz zapft die helle Hausmarke in nostalgischem Ruhrpottambiente. Der hübsche Neumarkt mitten in der Fußgängerzone lädt zum Ausruhen ein.

Das Gesicht der 237 000-Einwohnerstadt ist modern. Bei Kriegsende lag die einstige "Stadt der tausend Feuer" in Asche. Um die für die Kriegsmaschinerie der Nationalsozialisten ungemein wichtige Schwerindustrie auszuschalten, zerstörten alliierte Bombenangriffe Gelsenkirchen fast vollständig.

Internationales Flair zieht Hungrige und Nachtschwärmer an die Ecke Luitpold- und Hauptstraße (Platz Federico Garcia Lorca) am Rand der Innenstadt. Hier gibt es viele Gaststätten mit spanischer, portugiesischer und italienischer Küche.

TIPP 2: Hans-Sachs-Haus

Den streng gestalteten Backsteinbau aus dem Jahr 1927 teilten sich einst Läden, ein Hotel und die Gelsenkirchner Stadtverwaltung. Das weltweit erste Farbleitsystem wies den Besuchern den richtigen Weg. Zur Zeit wird das Mehrzweckhaus umfangreich saniert, auch der ursprüngliche Zustand des Veranstaltungssaales mit der großen Orgel wird originalgetreu wieder hergestellt.

TIPP 3: Flora

Die ehemalige Kassenhalle der 1951 errichteten Landeszentralbank ist heute ein Veranstaltungsraum für Theater, Musik, Vorträge, Lesungen und Ausstellungen. Vor allem junge Musikerinnen und Musiker treten hier auf. Experimenteller Jazz ist einer der Schwerpunkte der Konzerte.

TIPP 4: Musiktheater im Revier (MiR)

Der Gelsenkirchener Theaterbau aus dem Jahre 1959 gehört zu den herausragenden Zeugnissen deutscher Nachkriegsarchitektur. Die - zu der damaligen Zeit sensationelle - Integration von Architektur und bildender Kunst gibt ihm seinen unverwechselbaren Charakter. Seit 1997 steht er unter Denkmalschutz. Dem Musiktheater im Revier kommt im nördlichen Ruhrgebiet eine zentrale Funktion zu: In der seit Jahrzehnten von grundlegenden wirtschaftlichen Veränderungen betroffenen Region bietet das MiR Stadt und Umland ein reiches Angebot an Opern, Operetten, Musicals und Ballettaufführungen mit überregionaler Ausstrahlung.

TIPP 5: Stadtgarten

Der Stadtgarten wurde 1897 als Kaiser-Wilhelm-Park der Öffentlichkeit übergeben - errichtet auf dem Gelände des ehemaligen Bauernhofes Schalke. Vielfach erweitert und umgestaltet ist er mittlerweile rund 22 Hektar groß, eine grüne Oase, ein beschauliches Naherholungsgebiet mit alten, schattenspendenden Bäumen und einem von Enten und Schwänen belebten Teich. Im Musikpavillon finden alljährlich die "Sommersound-Tage" statt, eine Reihe von kostenlosen Konzerten unter freiem Himmel.

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