Highlights in Hamburg
TOURISMUS-TIPPS: Rund um die Uhr geöffnet

Hamburg, die Hafenmetropole mit Nobelflair, ist rund um die Uhr geöffnet. Mit etwas Glück färbt die hanseatische Lebensart ab: Sie zieht es vor, die Dinge gelassener und distanzierter zu betrachten als anderswo in Deutschland.

TIPP 1: St. Pauli-Landungsbrücken

Souvenirshops bieten Hamburg-Erinnerungen an, Fischrestaurants verwöhnen mit Spezialitäten. Der Turm an der Ostseite informiert nicht nur über die Uhrzeit, sondern auch über den Wasserstand, denn die 700 Meter lange schwimmende Anlegestelle ist Hamburgs Wasserbahnhof. Hier starten die Hafenrundfahrten und Hafenfähren. Ab und zu legen noch Luxuskreuzer an.

Kein Hamburg-Besuch ohne Rundfahrt im Hafen! Er ist das Tor zu Nord-, Mittel- und Osteuropa und Brückenpfeiler nach Übersee. An einem der bedeutendsten Umschlagplätze Europas für Papier, Pharma-Rohstoffe, Tee, Kaffee und Gewürze können auch die imposantesten Containerriesen anlegen. Zudem ist der Hamburger Hafen das größte Teppichhandelszentrum und Teppichlager der Welt.

TIPP 2: Alter Elbtunnel

Einen spannenden Spaziergang "unter Wasser" ermöglicht der Fußweg auf dem schmalen Bürgersteig des zwischen 1907 und 1911 gebauten Alten Elbtunnels. Der Eingang liegt in einem Kuppelbau gleich neben den St. Pauli-Landungsbrücken. Die Elbe ist hier auf zwölf Meter vertieft worden, damit die größeren Schiffe durchkommen; weitere drei Meter tiefer liegt die Tunneldecke, die Stahlbetonplatten sichern.

TIPP 3: Speicherstadt

Zwischen Deichtorhallen und Baumwall liegt im Freihafen die hundertjährige Speicherstadt, der größte zusammenhängende Lagerhauskomplex der Welt. Hinter den dicken Backsteinmauern, unter Giebeln und Türmchen lagern wohltemperiert Tonnen von Kaffee, Tee, Kakao, Gewürzen, Tabak, Computern und das größte Orientteppichlager der Welt.

Als 1888 Hamburg Teil des deutschen Zollinlands wurde, standen die Zollprivilegien und damit viel Geld auf dem Spiel. Nur der Freihafen blieb zollfrei. So bauten die Hamburger eben hier große Speichergebäude, für die tausende von Wohnungen weichen mussten.

TIPP 4: Chilehaus

Das expressionistische Chilehaus (erbaut zwischen 1922 und 1924) zeugt vom Aufschwung der Stadt nach dem Ersten Weltkrieg. Der Bauherr handelte mit Salpeter aus Chile - daher der Name. Das prägnante moderne Bauwerk ähnelt einem Schiff mit mächtig aufragendem Bug. Heute gibt es Büros in den oberen Stockwerken, Boutiquen und Bistros im Erdgeschoss.

TIPP 5: Rathaus

Mit ihrem zwischen 1886 und 1897 erbauten Rathaus demonstriert die Hansestadt Selbstbewusstsein. In dem Sandsteinbau regieren der Bürgermeister, der Senat und die Bürgerschaft. Überraschend für den kühlen hanseatischen Stil prunkt die Fassade mit aufwändigem Figurenschmuck. Noch dazu sind es Skulpturen deutscher Kaiser, die an der über 100 Meter langen Front stehen. Doch über ihnen prangen Sinnbilder der bürgerlichen Tugenden, von den stolzen Stadtvätern bewusst dort angebracht.

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