Highlights von Nürnberg
TOURISMUS-TIPPS: Frank und frei mit Kaiserwürde

Die Frankenmetropole ist mit ihrem mittelalterlichen Zentrum zweifellos die romantischste aller deutschen Großstädte. Heute ein lebhaftes Kultur- und Wirtschaftszentrum, blickt Nürnberg auf eine ereignisreiche, stolze Vergangenheit als Freie Reichsstadt zurück.

TIPP 1: Germanisches Nationalmuseum

Das größte deutsche Museum für Kunst und Kulturgeschichte residiert seit 1857 in einem ehemaligen Kartäuserkloster. Von der Vorgeschichte bis zum Beginn des 20. Jh., von höchster sakraler und profaner Kunst bis zu Gegenständen der jeweiligen Alltagskultur, von Möbeln und Spielzeug bis zu wissenschaftlichen Instrumenten reicht die Palette. Zu den wertvollsten Exponaten zählen Gemälde von Albrecht Dürer und Lucas Cranach sowie Martin Behaims erster Globus.

TIPP 2: Lorenzkirche

Die Erbauer der gotischen Lorenzkirche nahmen sich die Sebalduskirche zum Vorbild, planten nur deutlich größer. Zwei Kunstschätze erlangten Weltruhm: der holzgeschnitzte "Engelsgruß" von Veit Stoß, der frei über dem Chorraum hängt, sowie das 20 Meter hohe, vom Bildhauer Adam Krafft zwischen 1493 und 1496 aus Sandstein gemeißelte Sakramentshaus mit unglaublich feingliedrigen Steinornamenten.

TIPP 3: Hauptmarkt

Wo im Advent der weltberühmte Christkindlesmarkt stattfindet, verkaufen die Marktleute das Jahr über wochentags Obst und Gemüse. Die breite Fassade der Frauenkirche bildet die malerische Kulisse. Um Hauptmarkt und Lorenzkirche lassen sich in zahlreichen Restaurants, Kneipen, Bars und Clubs die Nächte durchfeiern. Wie wäre es davor mit einer deftigen Spezialität? Die fingerkleinen Nürnberger Rostbratwürste gibt es mit Kraut oder im "Weckla" (Semmel).

TIPP 4: Altes Rathaus

Das großräumige, Anfang des 17. Jahrhunderts in italienischem Stil errichtete Rathaus birgt Reste des Vorgängerbaus aus dem 14. Jahrhundert, darunter den Großen Rathaussaal, zu seiner Zeit der größte profane Saalbau nördlich der Alpen. Wer es gruselig liebt, besichtigt im Keller des Rathauses die mittelalterlichen Lochgefängnisse und die Folterkammer.

TIPP 5: Sebalduskirche

Zwölf Schnecken und vier Delphine tragen das Grab des Heiligen Sebald, des Nürnberger Stadtpatrons. Es steht im Ostchor der mächtigen, spätromanischen und in der Gotik reich ausgestatteten Pfeilerbasilika. Der silberbeschlagene Schrein mit den Reliquien des Heiligen ruht in einem fast 5 m hohen, mit kunstvollen Reliefs verzierten Metallgehäuse. Elf Jahre (1508-1519) arbeitete der Erzgießer Peter Vischer mit seinen Söhnen an dem tonnenschweren Messingguss.

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