Fußball
Hindernisse trüben Leverkusens Zuversicht nicht

Die Reise von Leverkusen zum Uefa-Cup-Rückspiel bei Zska Sofia begann mit mehrstündiger Verspätung und einem zusätzlichen Training. Leverkusen fuhr trotz eines 0:1 aus dem Hinspiel zuversichtlich nach Bulgarien.

Die Reise von Bundesligist Bayer Leverkusen nach Bulgarien zum Uefa-Cup-Rückspiel bei Zska Sofia (15 Uhr/live im DSF) hat mit einigen Schwierigkeiten begonnen. Das für den Bayer-Tross vorgesehene Flugzeug war defekt, wodurch sich der Abflug um mehrere Stunden verzögerte. Interims-Teamchef Rudi Völler, der die Mannschaft erneut betreuen muss, weil Wunschkandidat Matthias Sammer am Sonntag abgesagt hatte, setzte kurzfristig eine eineinhalbstündige Trainingseinheit in Leverkusen an.

Statt um 9.30 Uhr hob der Bayer-Tross erst in den Mittagsstunden vom Flughafen Köln/Bonn in Richtung bulgarische Hauptstadt ab, um beim 30-maligen Champion Bulgariens das 0:1 aus dem Hinspiel wettzumachen. Die Heimpleite hatte das Ende der Ära Klaus Augenthaler bei Bayer bedeutet. Ex-DFB-Teamchef Völler obliegt es nun, die Rheinländer gegen den bulgarischen Tabellenführer und Rekordmeister in die finanziell so wichtige Gruppenphase im Europacup zu führen.

Keine Angst vor Sofia

"Es ist sehr schwer, aber nicht unmöglich", ließ der Bayer-Hoffnungsträger auf der Trainerbank verlauten, der in Sofia auf den brasilianischen Abwehrspieler Juan (Muskelfaserriss) verzichten muss. Zwar verließ seine Mannschaft beim 1:2 in Bremen am vergangenen Samstag nach zwei Siegen unter Völler (3:1 in Duisburg und 2:1 gegen Köln) erstmals als Verlierer den Platz, doch die Grundrichtung stimmt. Bayer präsentiert sich unter Völler, der sich zusammen mit Bayer-Boss Wolfgang Holzhäuser nun um Dänemarks Nationalcoach Morten Olsen als Trainer bemüht, mannschaftlich wieder wesentlich geschlossener.

"Alle haben uns schon abgeschrieben. Vielleicht liegt darin unsere Chance, denn es könnte sein, dass uns die Bulgaren unterschätzen", sagte Mittelfeldspieler Simon Rolfes, der zuletzt sowohl gegen Köln als auch in Bremen für die Rheinländer traf und sogar Goalgetter Dimitar Berbatow die Schau stahl. Der bulgarische Stürmer ist gegen seinen Stammverein hochmotiviert, nachdem er im Hinspiel stark enttäuscht hatte. "Wir haben eine starke Mannschaft, gerade in der Offensive", meinte auch Rolfes, "wir müssen vor Sofia keine Angst haben."

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%