Fußball
Hitzfeld will nicht DFB-Sportdirektor werden

Ottmar Hitzfeld hat in einem Fernseh-Interview nochmals betont, dass er nicht Sportdirektor beim DFB werden will. "Ich sehe mich auch in Zukunft als Trainer", so der Erfolgscoach wörtlich.

Ottmar Hitzfeld peilt definitiv nicht den Job des Sportdirektors beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) an. "Da hatte ich eine Anfrage, aber ich sehe mich nicht als Sportdirektor oder als Sportmanager. Ich sehe mich auch in Zukunft nur als Trainer", sagte der ehemalige Coach von Bayern München in einem Interview bei n-tv.

Die Gerüchte, dass er nach der WM 2006 als Nachfolger von Bundestrainer Jürgen Klinsmann bereit stehen würde, falls dieser aufhören sollte, haben ihn "sehr aufgeregt", so Hitzfeld: "Dabei habe ich nur gesagt, was in einem Jahr sein wird, das weiß ich noch nicht. Was ich machen werde, das ist total offen."

Burn-Out-Syndrom überstanden

Immerhin kann sich der 56-Jährige inzwischen wieder "sehr gut vorstellen, dass ich im nächsten Jahr wieder als Trainer arbeiten werde. Nach einem Jahr Pause fühle ich mich wieder wohl und bin im Vollbesitz meiner Kräfte. Ich hatte einige Probleme, war vom Stress aufgewühlt, hatte Schlafstörungen. Es war ein Burn-Out-Syndrom. Aber es ist alles überstanden", erklärte Hitzfeld.

In der Diskussion um einen Verbleib von Michael Ballack bei Bayern München sagte Hitzfeld erneut, dass es für das Image des deutschen Fußballs wichtig wäre, "dass ein deutscher Nationalspieler irgendwo bei einem Top-Club im Ausland spielen würde". Als Bayern-Fan fände er es aber wünschenswert, "dass Ballack bei den Bayern bleibt".

© SID

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