Hoeneß lobt Klinsmann
"Mannschaft spielt herzerfrischen Fußball"

Uli Hoeneß hat das Auftreten der deutschen Fußball-Nationalmannschaft beim Confederations Cup in den höchsten Tönen gelobt, zugleich aber vor zu hohen sportlichen Erwartungen bei der Weltmeisterschaft im kommenden Jahr gewarnt.

HB MÜNCHEN. "Wir müssen aufpassen, dass wir bei aller Euphorie realistisch bleiben", sagte der Manager des FC Bayern München am Samstag beim Trainingsauftakt des deutschen Meisters. Für Hoeneß bleibt Rekordchampion Brasilien erster Anwärter auf den WM-Titel 2006. "Was die Brasilianer spielen können, wenn sie Ernst machen, haben wir im Endspiel des Confed-Cups gegen Argentinien gesehen", sagte Hoeneß. Weltmeister Brasilien gewann das Finale mit 4:1. Die deutsche Mannschaft belegte hinter Argentinien Platz drei.

Bundestrainer Jürgen Klinsmann habe in seiner ersten Saison viel mehr erreicht, als auch er nach der schlechten Europameisterschaft vor einem Jahr erwartet habe, betonte Hoeneß: "Die Mannschaft spielt herzerfrischen Fußball, der Spaß gemacht hat. Das deutsche Publikum lechzt nach solchem Fußball." Allerdings sei es gut, dass noch ein Jahr Zeit bis zur WM bleibe. Insbesondere die Gegentor-Quote müsse in der kommenden Saison gesenkt werden: "Man darf mit Hurra-Fußball nicht immer drei Tore kassieren, weil man nicht immer vier schießen wird", bemerkte Hoeneß.

Zu den großen Gewinnern des Turniers zählen für den Manager des Rekordmeisters auch die beiden Bayern-Profis Bastian Schweinsteiger und Sebastian Deisler, die sich in der Nationalmannschaft zu "festen Größen" entwickelt hätten. "Für Deisler freue ich mich ganz besonders. Er hat sich immer mehr nach vorne gespielt", sagte Hoeneß.

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