Fußball
Hoeneß verteidigt Bayern-Minimalismus gegen Brügge

Zwei Tore, zwei Siege, sechs Punkte: Der FC Bayern München steuert auch in der Champions League mit seinem Minimalismus-Fußball auf Erfolgskurs.

dpa MÜNCHEN. Spätestens bis zum Gipfelduell mit Juventus Turin verlangt Felix Magath von seinen Stars allerdings eine deutliche Steigerung. „Das war kein Glanzstück. Wir haben uns schwer getan. Da hätten wir mehr herausholen müssen“, sagte der Trainer nach dem 1:0-Sieg gegen den FC Brügge. Auch Uli Hoeneß sah seine hohen Ansprüche nicht erfüllt. „Das war sicher kein Spektakel“, gestand der Manager.

Kritik an seiner Mannschaft wollte Hoeneß aber nicht aufkommen lassen und setzte zu einer impulsiven Verteidigungsrede an: „Wir spielen nicht im Zirkus Krone oder im Zirkus Sarasani, wir spielen um Punkte, und die haben wir. Es geht in der Champions League darum zu gewinnen. Es gibt da keine Schönheitspreise, sondern nur nackte Ergebnisse. Ich kann nicht mehr hören, dass wir uns für einen Sieg rechtfertigen müssen“, polterte Hoeneß.

Auch am nächsten Morgen hatte er sich noch nicht beruhigt: „Es gibt in der Champions League keinen Hurra-Fußball, es ist gnadenloser Erfolgsfußball“, verteidigte er weiter den nüchternen Bayern-Stil. Die bislang in der Champions League sieglose nationale Konkurrenz von Werder Bremen „wäre froh, wenn die auch nur eines ihrer Spiele 1:0 gewonnen hätten“, sagte Hoeneß.

Gegen das Bollwerk aus Brügge hatte der FC Bayern geduldig und taktisch gut organisiert auf Sieg gespielt, es aber nach dem ersten Europapokal-Treffer von Martin Demichelis (32. Minute) verpasst, zur Beruhigung der eigenen Nerven das zweite Tor zu erzielen. „Wir waren wieder nicht aktiv genug. Es fehlte der unbedingte Drang. Daran müssen wir noch arbeiten“, sagte Magath, der damit eine Parallele zum 1:0-Auftaktsieg bei Rapid Wien bemerkte.

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