Hoeneß weiterhin in Buenos Aires
Bayern machen für Aguero den Geldkoffer auf

Beim werben um den 17-jährigen Argentinier Aguero wollen die Verantwortlichen des FC Bayern München finanziell „mit Risiko agieren“. Von der hohen Ablösesumme lässt sich der Rekordmeister nicht schrecken.

HB MÜNCHEN. Der deutsche Fußball-Meister Bayern München wird den 17 Jahre alten Argentinier Sergio Aguero womöglich schneller als geplant unter Vertrag nehmen. „Wir müssen vor den Italienern und den Spaniern an den Start gehen, sonst wirds teuer“, sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge in Bild. Manager Uli Hoeneß hält sich derzeit in Buenos Aires auf, um das Ausnahmetalent von Indepediente zu beobachten.

Bei einem positiven Signal von Hoeneß will der FC Bayern sofort aktiv werden. „Dann wollen wir ihn auch“, sagte Rummenigge, den die hohe Ablösesumme von angeblich bereits 15 Millionen Euro nicht zu schrecken scheint: Sicher sei Aguero „kein Schnäppchen, aber bei einem Jungen mit solchen Qualitäten muss man manchmal mit etwas Risiko agieren.“

Dennoch könnte die Argentinien-Mission der Münchener nicht wie gewünscht verlaufen. Mario Peripolli, der Pressesprecher des argentinischen Erstligisten Independiente Buenos Aires, sagte, der Verein wolle den 17 Jahre alten Offensivspieler trotz des wachsenden Interesses finanzstarker Clubs mindestens ein weiteres Jahr über seine Vertragsdauer hinaus an sich binden. Aguero hat sich bis Ende Juni 2007 bei Independiente verpflichtet.

„Wir haben in diesem Jahr große Anstrengungen unternommen, um seinen Vertrag zu verlängern, sein Gehalt zu erhöhen und ihn zu einem der aktuell bestbezahlten Fußballer in Argentinien zu machen“, sagte Peripolli. Zugleich räumte er ein, dass Independiente den Nachwuchs- Star nur in Übereinstimmung mit dessen Familie und Management halten könne. Der 1,72 Meter große Fußballspieler soll einen Marktwert von 15 bis 20 Millionen Euro haben.

Peripolli versicherte zugleich, es habe bislang keinen offiziellen Kontakt mit der Vereinsführung und keinerlei Verhandlungen gegeben. Wie der Pressesprecher weiter mitteilte, habe Hoeneß am Wochenende „nicht nur Aguero, sondern auch andere Spieler beobachtet“.

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