Fußball
Hoffmann lässt kein gutes Haar an Bundesliga

Der Bundesliga fehle es an der nötigen Attraktivität, um Weltstars nach Deutschland zu holen. So sieht es jedenfalls HSV-Vorstandschef Bernd Hoffmann, der nur in Bayern München eine Ausnahme sieht.

Kritik aus der ersten Reihe setzt es für die Bundesliga: Vorstandschef Bernd Hoffmann vom Hamburger SV hat der deutschen Eliteliga die nötige Anziehungskraft für internationale Spitzenstars abgesprochen. "Die Bundesliga ist für Topspieler nicht die allererste Adresse. Wir haben nicht die Finanzkraft wie beispielsweise englische Klubs und konnten zudem in den vergangenen Jahren keinerlei Erfolg aufweisen", sagte Hoffmann der Tageszeitung Die Welt: "Uns fehlen, mit Ausnahme von Bayern München, Vereine mit internationaler Strahlkraft."

Seinen eigenen Klub will der 42-Jährige in den kommenden Jahren jedoch wieder an die europäische Spitze führen. Der HSV sei "charttechnisch gesehen" nach oben offen und habe alle Eigenschaften, die eine internationale Topmarke des Fußballs besitzen müsse. Hamburg sei eine große Stadt, man habe Deutschland als Kernmarkt, ein modernes Stadion, Tradition und keine Konkurrenz im Umkreis von 100 Kilometern.

Großes Ziel nicht aus den Augen verlieren

Als ersten Verfolger von Rekordmeister München sieht Hoffmann die Hamburger trotz ihres momentan dritten Tabellenplatzes noch nicht. "Wir können uns aktuell mit den Bayern nicht messen. Andererseits dürfen wir das Ziel, langfristig aufzuschließen, nicht aus den Augen verlieren", meinte der HSV-Boss: "Dafür müssen wir aus den Startblöcken kommen. Auch wenn es den Anschein hat, als seien die Bayern schon auf die Zielgerade eingebogen."

Um derartige finanzielle Anstrengungen wie zuletzt unter anderem mit der Verpflichtung von Spielmacher Rafael van der Vaart, der für rund fünf Mill. Euro von Ajax Amsterdam gekommen war, weiter durchhalten zu können, müsse sich in der laufenden Saison aber der sportliche Erfolg einstellen.

© SID

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