Holland in WM-Form
Van Bastens B-Elf schlägt Mexiko

In einem Testspiel zweier WM-Teilnehmer hat die Niederlande in Eindhoven einen 2:1-Erfolg über Mexiko gefeiert. Nach der Führung der Mittelamerikaner durch Borgetti drehten Heitinga und Babel die Partie.

Die zweite Mannschaft der Niederlande hat ein Vorbereitungsspiel zweier WM-Teilnehmer gegen Mexiko gewonnen und sich dabei in guter Verfassung präsentiert. In Eindhoven schlug die Mannschaft von Trainer Marco van Basten, der auf seine Leistungsträger verzichtete, Mexiko mit 2:1 (0:1). Die Mittelamerikaner zeigten bei ihrer Generalprobe für die Weltmeisterschaft in Deutschland eine schwache Leistung.

Die Tore für "Oranje" erzielten nach dem Seitenwechsel innerhalb von fünf Minuten Johnny Heitinga (54.) und der erst 19 Jahre alte Ryan Babel (58./beide Ajax Amsterdam). Die Mexikaner waren in der 18. Minute durch ein Kopfballtor von Jared Borgetti in Führung gegangen.

Staraufgebot auf niederländischer Bank

Neben dem Hamburger Spielmacher Rafael van der Vaart, der wegen einer Knöchelverletzung pausieren musste, verzichtete van Basten in seiner Startformation auf zahlreiche weitere Top-Stars. Torjäger Ruud van Nistelrooy und Schlussmann Edwin van der Sar von Manchester United, Giovanni van Bronckhorst und Mark van Bommel von Champions-League-Sieger FC Barcelona, Arjen Robben vom englischen Meister FC Chelsea sowie Routinier Philip Cocu vom PSV Eindhoven fehlten in der "Elftal".

Ohne diese Stammspieler taten sich die Niederländer zunächst lange schwer, den Rhythmus zu finden. Nach dem Seitenwechsel verdienten sie sich aber durch eine deutliche Leistungssteigerung den Erfolg in ihrem vorletzten Testspiel. Van der Vaarts Klubkollege Khalid Boulahrouz, der noch um einen Platz in der Stammformation kämpft, zeigte in der Abwehr eine solide Leistung.

Die besten Leute hatten die Niederländer, die am Sonntag in Rotterdam noch einmal gegen den WM-Teilnehmer Australien mit dem früheren Bondscoach Guus Hiddink antreten, in Babel sowie Ersatzkapitän Dirk Kuyt. Bei den enttäuschenden Mexikanern erreichte lediglich Abwehrchef Rafael Marquez aus Barcelona Normalform.

© SID

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