Fußball
HSV empfängt "Wölfe", Nürnberg zu Gast in Bremen

Mit einem Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg will der Hamburger SV am neunten Bundesliga-Spieltag Spitzenreiter Bayern München auf den Fersen bleiben. Der Tabellendritte Werder Bremen empfängt den 1. FC Nürnberg.

Am neunten Spieltag der Bundesliga kommt es heute (ab 15.30 Uhr/live bei Premiere) zum "Nordduell" zwischen dem Hamburger SV und dem VfL Wolfsburg. Der HSV, neben Schalke einzige ungeschlagene Mannschaft der Liga, kann gegen die "Wölfe" eine glänzende Heimbilanz vorweisen. Wolfsburg gewann nur sein erstes Bundesligaspiel in Hamburg (2:1 am 13. Dezember 1997). Danach gab es siebenmal in Folge keinen "Auswärtsdreier" mehr für die Gäste. Die letzten drei Gastauftritte des VfL in Hamburg gingen sogar allesamt verloren.

"Wir haben eine schwere Aufgabe vor uns"

Wolfsburgs Trainer Holger Fach geht optimistisch in das Spiel gegen den Tabellenzweiten. "Der HSV befindet sich in einer sehr guten Form und ist Favorit. Wir haben eine schwere Aufgabe vor uns. Knüpfen wir aber an unsere Leistungen von Hannover und München an, sind wir in der Lage zu punkten."

Definitiv verzichten muss der Hamburger SV auf Bastian Reinhardt (Muskelfaserriss) und Colin Benjamin (Knieverletzung). Der Einsatz von Defensiv-Chef Daniel van Buyten ist fraglich. Der VfL Wolfsburg kann wieder auf den genesenen Peter van der Heyden zurückgreifen. Der Belgier hatte sich am ersten Spieltag einen Innenbandanriss im linken Knie zugezogen, die ihn acht Wochen außer Gefecht gesetzt hatte.

Jubiläumsspiel zwischen FCK und BVB

Der 1. FC Kaiserslautern will dagegen im Heimspiel gegen Borussia Dortmund seinen Abwärtstrend stoppen. Aus den letzten fünf Spielen gingen die "Roten Teufel" viermal als Verlierer vom Platz und rutschten ins untere Tabellendrittel ab. Der BVB dagegen ist seinerseits seit drei Partien unbesiegt. Es ist das 75. Aufeinandertreffen der beiden Traditionsklubs in der Bundesliga.

Werder Bremen empfängt im heimischen Weserstadion den 1. FC Nürnberg zu Gast. Die Franken feierten gegen Köln unlängst am vergangenen Spieltag ihren ersten Saisonsieg, Bremen setzte sich dank zweier Siege in Serie seinen Platz in der Spitzengruppe der Liga fest. Die letzten drei Auftritte im Norden endeten für den "Club" jeweils mit klaren Niederlagen. Bei Werder will der zuletzt verletze Miroslav Klose wieder von Beginn an stürmen. "Wie gut es dann funktioniert, werden wir sehen", sagte der Nationalspieler.

"Fohlen" zu Gast im Schwabenland

Gute Erinnerungen hat der VfB Stuttgart an Gegner Borussia Mönchengladbach. Der letzte Sieg gelang den "Fohlen" im Schwabenland vor mehr als zehn Jahren. Im Dezember 1994 drehte die Borussia einen 0:2-Pausenstand in einen 4:2-Erfolg. Seitdem gab es für die Rheinländer aber höchstens Unentschieden zu bejubeln. Der VfB hofft derweil auf den zweiten Heimsieg, um sich aus dem Tabellenmittelfeld abzusetzen. Gladbach gelang gerade dies zuletzt dank drei Siegen in Folge, inzwischen schnuppert das Team an den Europacup-Plätzen.

Fehlen werden den Schwaben allerdings zwei Leistungsträger. Stürmer Jon Dahl Tomasson ist wegen einer Roten Karte gesperrt, Mittelfeldspieler Silvio Meißner fällt wegen einer fiebrigen Erkältung aus. Für Meißner könnte der serbische Nationalspieler Danijel Ljuboja in die Startelf rücken.

Skibbes Premiere in Mainz

Zur Premiere des neuen Trainers Michael Skibbe geht es für Bayer 04 Leverkusen zum Gastspiel beim FSV Mainz 05. "Wir müssen eine größere Kompaktheit bekommen, speziell in der Defensive. 14 Gegentore sind für eine Spitzenmannschaft deutlich zu viel", verlangte der ehemalige DFB-Trainer bei seinem Dienstantritt. Die Chancen auf eine bessere Quote stehen dabei in Mainz nicht schlecht, schließlich hat auch das Team von Trainer Jürgen Klopp mit nur einem Saisonsieg und lediglich fünf erzielten Treffern seinen Rhythmus noch nicht gefunden.

Wie die Mainzer auf einem Abstiegsplatz steht zurzeit auch Arminia Bielefeld. Die Ostwestfalen haben in Hertha BSC Berlin ebenfalls einen Anwärter auf die Europapokalplätze zu Gast. Die Berliner verloren zuletzt das Spitzenspiel gegen Bremen, die Arminia fuhr mit dem 1:1 in Leverkusen zumindest einen Achtungserfolg ein.

© SID

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