HSV geht unter
Dortmund zaubert sich zum Startrekord

Mit einem Sieg gegen den HSV und dem besten Saisonstart seiner Bundesliga-Geschichte hat sich der BVB auf den Champions-League-Auftakt eingestimmt. Die Offensive zauberte eine Galavorstellung auf den Rasen.
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DortmundFür Borussia Dortmund werden die Neuzugänge mehr und mehr zu Erfolgsgaranten. Beim mitreißenden 6:2 (2:1) über den Hamburger SV schlüpften sie erneut in die Rollen der Hauptdarsteller. Dank der Tore von Pierre-Emerick Aubameyang (19./65.) und Henrich Mchitarjan (22.) feierte der Bundesliga-Tabellenführer einen Startrekord und eine gelungene Generalprobe für den Auftakt in das nächste Champions-League-Abenteuer am Mittwoch beim SSC Neapel.

Damit haben beide neuen BVB-Profis bereits für acht der 15 Dortmunder Saisontore gesorgt. Robert Lewandowski (73./81.) und Marco Reus (74.) rundeten vor 80 645 Zuschauern in der ausverkauften Dortmunder Arena die bärenstarke Vorstellung ab. Selbst das zwischenzeitliche 2:2 der Norddeutschen durch Chi-Gin Lam (24.) und Heiko Westermann (49.) brachte die Borussia nicht ins Wanken.

„Was die da vorne gemacht haben, da wird mir angst und bange, das war einfach geil“, reagierte Trainer Jürgen Klopp kurz nach dem Spiel noch völlig aufgewühlt auf die Offensivshow. „Die Champions League kann kommen, wir sind bereit“, sagte er dem TV-Sender Sky. Der von Klopp besonders gelobte Reus wollte aber nicht in Jubel ausbrechen. „Wir kriegen aus dem Nichts das 1:2 und aus dem Nichts das 2:2. Das darf uns nicht passieren. Wenn wir das abstellen, sind wir nicht zu schlagen“, sagte der Nationalspieler.

Auch ohne den verletzten Jakub Blaszczykowski, für den der 13 Millionen Euro teure Aubameyang stürmte, übernahmen die Dortmunder von Beginn die Regie. Schon in den ersten 15 Minuten boten sich in dem bisher torreichsten Duell der Bundesliga-Geschichte gute Chancen zur Führung. Mchitarjan (4.) und Robert Lewandowski (10.) scheiterten mit Schüssen von der Strafraumgrenze an HSV-Keeper René Adler, der Kopfball von Innenverteidiger Mats Hummels (13.) ging an die Latte.

Doch die Deckung der Gäste, die bis auf die verletzten Ivo Ilicevic und Artjoms Rudnevs in Bestbesetzung antraten, hielt dem immensen Druck nicht lange Stand. Aubameyang nutzte nach Zuspiel von Marcel Schmelzer seine Schnelligkeit und brachte sein Team mit seinem bereits vierten Saisontreffer aus spitzem Winkel in Führung. HSV-Trowar René Adler sah nicht gut aus. Nur zwei Minuten später schlug erneut ein BVB-Neuzugang zu. Eine sehenswerte Kombination schloss 25-Millionen-Euro-Transfer Mchitarjan eiskalt zum 2:0 ab.

Der Schreck der bis dahin überforderten Hamburger hielt sich in Grenzen. Gleich mit dem ersten Torschuss dämpften sie die Dortmunder Euphorie. Der platzierte Fernschuss von Lam aus 20 Metern ins lange Eck zum 1:2 brachte den HSV zurück ins Spiel. An den Kräfteverhältnisse auf dem Platz endete das aber zunächst wenig. Bei einem Lattentreffer von Reus (38.) waren die Dortmunder dem 3:1 nahe.

Nach Wiederanpfiff erwies sich der HSV erneut als Meister der Effektivität. Nach Freistoß des genesenen Rafael van der Vaart war Westermann per Kopf zur Stelle. Dortmund antwortete mit einem Sturmlauf, bei dem Torhüter Adler zunächst über sich hinauswuchs. 10 Minuten nach einem erneuten Lattentreffer von Reus (50.) erlöste Aubameyang aber sein Team. Sein fünfter Saisontreffer brach den Widerstand des Gegners. Lewandowski und Reus konnten das halbe Dutzend BVB-Tore voll machen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wenn der BVB weiter so wirbelt, vorallem Reus, dann sieht es wohl wieder nach Doubel aus.

  • Wenn sie nur 10% des Dusel der Bayern haben, werden sie Deutscher Meister!

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